Couch-Potatos und Hamburger

Was macht Deutschlands Kinder schlapp und dick?

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Umfrage: Warum sind Deutschlands Kinder zu dick und schlapp?

Baierbrunn - Unsere Kinder sind zu dick. Ein Gesundsheitsportal hat bei Deutschen nachgefragt, warum das so ist. Das Ergebnis überrascht kaum, vor allem sind die Eltern demnach schuld.

Kinder ernähren sich falsch und sind oft zu dick - für diese Ansicht gibt es in Deutschland eine große Mehrheit. So sagten bei einer GfK-Umfrage 94,6 Prozent der Teilnehmer, Pommes, Hamburger und Süßigkeiten machten Kinder zu dick. Gleichzeitig fehle ihnen Bewegung, weil immer mehr Kinder ihre Freizeit vor PC und Fernseher verbringen - das sahen 92 Prozent der Befragten so.

Auch Eltern sind in der Pflicht

Allerdings sehen sie auch die Eltern in der Pflicht: Ebenfalls 92 Prozent sagten, dass viele Erwachsene sich selbst nicht genug bewegten und den Kindern dadurch schlechte Vorbilder seien. An der Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals www.apotheken-umschau.de nahmen 1931 Personen ab 14 Jahren teil.

Diese Lebensmittel sind gut fürs Auge!

Möhren sind gut für die Augen. Doch andere Gemüsesorten sind nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen noch viel gesünder für die Augen.
Möhren sind gut für die Augen. Doch andere Gemüsesorten sind nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen noch viel gesünder für die Augen. © AFP
Grünkohl ist besonders gut fürs Auge: Er kann helfen, einer altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) vorzubeugen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Denn im Grünkohl sind reichlich Lutein und Zeaxanthin enthalten. © dpa
Makula
Die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Sie ist nur 1,5 Millimeter groß und hat einen hohen Anteil an Makula-Pigment. Das Makula-Pigment besteht nämlich vor allem aus Lutein und Zeaxanthin. © dpa
Früher war man davon ausgegangen, dass der Makula aus mehr Betakartotin besteht. Hier sehen Sie eine Querschnittsdarstellung einer Netzhauterkrankung (Altersbedingte Makula-Degeneration) © obs/Woche des Sehens/Carl Zeiss
Brokkoli
Brokkoli enthält auch viel Lutein und Zeaxanthin. Lutein und Zeaxanthin sind Abkömmlinge von Beta-Carotin. Deshalb stimmt es durchaus, dass Möhren gut für die Augen sind © dpa
Spinat gehört zu den luteinreichsten Gemüsen: 100 bis 150 Gramm Grünkohl, Spinat oder Brokkoli enthalten 10 Milligramm Lutein. Für Patienten die perfekte Menge. Um das gleiche Ergebnis mit Möhren zu erzielen, müsste eine Person mehr als ein Kilogramm Karotten pro Tag essen.
Spinat gehört zu den luteinreichsten Gemüsen: 100 bis 150 Gramm Grünkohl, Spinat oder Brokkoli enthalten 10 Milligramm Lutein. Für Patienten die perfekte Menge. Um das gleiche Ergebnis mit Möhren zu erzielen, müsste eine Person mehr als ein Kilogramm Karotten pro Tag essen. © AFP
Orangen enthalten auch Lutein. Doch um den Wert zu erreichen, müsste man ungefähr 30 Orangen pro Tag zu sich nehmen.
Orangen enthalten auch Lutein. Doch um den Wert zu erreichen, müsste man ungefähr 30 Orangen pro Tag zu sich nehmen. © AFP
Rucola ist sehr luteinreich.
Rucola ist sehr luteinreich. © dpa
Das Essverhalten ist fürs Auge auch deshalb bedeutend, weil der Körper die Stoffe, die er benötigt, um die Makula immer wieder neu aufzubauen, nicht selbst bilden kann, sondern über die Nahrung zu sich nehmen muss - neben Lutein und Zeaxanthin auch Omega-3-Fettsäuren, welche die Netzhaut schützen.
Das Essverhalten ist fürs Auge auch deshalb bedeutend, weil der Körper die Stoffe, die er benötigt, um die Makula immer wieder neu aufzubauen, nicht selbst bilden kann, sondern über die Nahrung zu sich nehmen muss - neben Lutein und Zeaxanthin auch Omega-3-Fettsäuren, welche die Netzhaut schützen. © AFP
Schlecht für die Augen sind Rauchen und Übergewicht.
Allerdings darf der Einfluss der Ernährung auf die Augengesundheit auch nicht überschätzt werden. Schlecht für die Augen sind Rauchen und Übergewicht. © dpa
Bei intensiver Bildschirmarbeit sind Entspannungsübungen für das Auge sehr wichtig.
Bei intensiver Bildschirmarbeit sind Entspannungsübungen für das Auge sehr wichtig. © picture-alliance/ dpa

Auch vermeintlich gesunde Lebensmittel sollten genau unter die Lupe genommen werden: Wer seinem Kind morgens ein Müsli servieren möchte, sollte dies selbst zusammenstellen. Fertige Kindermüslis sind in der Regel viel zu stark gesüßt, berichtet die  „Apotheken Umschau". Nach Angaben von Wissenschaftlern der Universität Hohenheim stecken in 100 Gramm Kindermüsli durchschnittlich 28 Gramm Zucker - zehn Gramm mehr als in anderen Müslis. Die Alternative sind Bio-Müslis. Diese wiesen deutlich weniger Süße auf als konventionelle Produkte.

ots

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