Unglaublich: Spürhunde für Prostatakrebs

London - Es klingt unglaublich, aber eine Studie zeigt: Speziell ausgebildete Hunde können anhand von Urinproben Prostatakrebs zuverlässig erkennen.

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In einer Studie identifizierte ein speziell ausgebildeter Belgischer Schäferhund Tumorpatienten mit einer Wahrscheinlichkeit von 91 Prozent. Das Tier schnüffelte an Urinproben von 66 Männern. Alle Teilnehmer hatten sich vorher wegen auffälliger Tastbefunde oder hoher Blutwerte des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) einer Biopsie unterzogen. Bei 33 Männern bestätigte die Gewebeprobe den Verdacht.

Der Schäferhund identifizierte in der Studie 30 dieser 33 Patienten. Dies zeige nicht nur, dass Hunde zur Diagnose von Prostatakrebs eingesetzt werden könnten, schreiben die Mediziner des Pariser Hospital Tenon in der Zeitschrift “European Urology“. Zudem entsende der Tumor offensichtlich bestimmte Stoffe, die man über den Urin nachweisen könne. Erst kürzlich hatte ein Labrador für Aufsehen gesorgt: Der Hund hatte in einer japanischen Studie Darmtumore anhand von Atem- oder Stuhlproben mit einer Trefferquote von mehr als 95 Prozent erkannt.

dapd

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