Monatelanges Tragen

Wie unhygienisch sind eigentlich Festival-Bändchen?

+
Festivalbesucher zeigen ihre Bändchen gerne zur Schau - aber birgt sich darin eine Gefahr?

Zu einem Festival-Besuch gehört das Bändchen einfach dazu – der bunte Armschmuck ist nicht nur Eintrittskarte, sondern Andenken. Aber ist monatelanges Tragen gesund?

Festival-Bändchen sind eine tolle Erinnerung an eine ausgelassene Zeit mit Freunden und tollen Bands. Deshalb tragen Festival-Besucher diese gerne Mal über mehrere Monate – oder sogar Jahre. Und oft bleibt es auch nicht bei einem. Zurecht stellt sich da irgendwann die Frage, ob das noch hygienisch ist. Eine Untersuchung gibt Aufschluss darüber.

Wie viele Keime treiben sich auf Festival-Bändchen herum?

Dr. Alison Cottell von der University of Surrey nahm sich laut dem Online-Portal Stern zwei Festivalbändchen zur Brust, die zwei Jahre lang getragen wurden. Dabei handelt es sich zwar nicht um eine repräsentative Studie, doch trotzdem konnte die Mikrobiologin viel Betriebsamkeit auf dem Armschmuck feststellen. 9.000 Mikrokokken und 2.000 Staphylokokken entdeckte sie darauf. Diese seien zwar in der Regel ungefährlich, doch letztere können beim Menschen trotzdem Lebensmittelvergiftungen oder Infektionen auslösen.

Gegenüber dem Online-Portal Stylebook erklärt auch die Dermatologin Dr. med. Heike Schulenburg, dass generell keine Gefahr durch die Festival-Bändchen besteht: "Da müssten die Bänder schon über einer offenen Wunde getragen werden." Wer also keinen Juckreiz oder allergische Reaktionen verspüre, könne die Erinnerung solange tragen, wie er möchte.

Trotzdem sollten nach Empfehlung von Dr. Cottell Menschen, die im Gesundheitsbereich oder der Gastronomie arbeiten, die Bändchen entfernen, um andere nicht mit Bakterien zu infizieren.

Auch interessant: Kokosöl war gestern: Deshalb ist Hanföl die Geheimwaffe gegen unreine Haut.

Probleme mit unreiner Haut? Diese Lebensmittel helfen ganz bestimmt

Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat, sollte besonders darauf achten, welche Fette und Öle er zu sich nimmt. So wirken Omega-6-Fettsäuren oder Alpha-Linolsäuren wie in Rapsöl oder Leinöl sich gut auf das Hautbild aus.
Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat, sollte besonders darauf achten, welche Fette und Öle er zu sich nimmt. So wirken Omega-6-Fettsäuren oder Alpha-Linolsäuren wie in Rapsöl oder Leinöl sich gut auf das Hautbild aus. © dpa/Patrick Pleul
Omega-3-Fettsäuren wirken zudem antientzündlich und desinfizieren Ihre Haut. Sie sind in Lachs, Forelle, Kalbfleisch, Makrele oder Thunfisch enthalten.
Omega-3-Fettsäuren wirken zudem antientzündlich und desinfizieren Ihre Haut. Sie sind in Lachs, Forelle, Kalbfleisch, Makrele oder Thunfisch enthalten. © pixabay/Mediations
Antioxidantien schützen unsere Haut vor frühzeitiger Alterung und regenerieren sie von Umwelteinflüssen. Deshalb sind Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Tomaten, Nüsse oder Äpfel besonders wichtig für eine gesunde Haut.
Antioxidantien schützen unsere Haut vor frühzeitiger Alterung und regenerieren sie von Umwelteinflüssen. Deshalb sind Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Tomaten, Nüsse oder Äpfel besonders wichtig für eine gesunde Haut. © pixabay/Free-Photos
Aber auch Karotten enthalten wichtige Antioxidantien, die Ihre Zellen schützen und entgiften. Obendrein trägt das Gemüse gesundes Vitamin A in sich, welches die Produktion von Hautzellen fördert.
Aber auch Karotten enthalten wichtige Antioxidantien, die Ihre Zellen schützen und entgiften. Obendrein trägt das Gemüse gesundes Vitamin A in sich, welches die Produktion von Hautzellen fördert. © pixabay/tommileew
Vitamin A finden Sie außerdem in Aprikosen, Kürbissen, Papirka, Mango oder Süßkartoffeln. Das Vitamin sorgt nebenbei auch bei fettiger Haut für Abhilfe.
Vitamin A finden Sie außerdem in Aprikosen, Kürbissen, Papirka, Mango oder Süßkartoffeln. Das Vitamin sorgt nebenbei auch bei fettiger Haut für Abhilfe. © pixabay/RitaE
Vitamin C ist nicht wegzudenken, wenn es um die Reparatur oder den Schutz unserer Haut geht. Es hilft nämlich nicht nur bei Zellschäden, sondern unterstützt den Aufbau von Kollagen und heilt Aknenarben. Wo dieses Wundermittel zu finden ist? In Lebensmitteln wie roher Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Beerenfrüchten oder Hagebutten.
Vitamin C ist nicht wegzudenken, wenn es um die Reparatur oder den Schutz unserer Haut geht. Es hilft nämlich nicht nur bei Zellschäden, sondern unterstützt den Aufbau von Kollagen und heilt Aknenarben. Wo dieses Wundermittel zu finden ist? In Lebensmitteln wie roher Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Beerenfrüchten oder Hagebutten. © pixabay/RitaE
Wussten Sie das bestimmte Lebensmittel, die Talgproduktion in Waage halten? Das trifft vor allem auf Getreidearten mit einem geringen glykämischen Index zu, da sie den Insulinhaushalt regulieren. Dazu gehören Vollkronprodukte, Quinoa oder Dinkel.
Wussten Sie das bestimmte Lebensmittel, die Talgproduktion in Waage halten? Das trifft vor allem auf Getreidearten mit einem geringen glykämischen Index zu, da sie den Insulinhaushalt regulieren. Dazu gehören Vollkronprodukte, Quinoa oder Dinkel. © pixabay/anaterate
Doch nicht nur beim Essen, sondern auch beim Trinken können Sie Ihrer Haut helfen. In der Regel werden zwei Liter Wasser am Tag empfohlen, um die Haut jugendlich frisch zu halten. Aber auch grüner Tee oder Milcharten ohne Zuckerzusatz oder Sonnenblumenöl wie Hafer- oder Mandelmilch helfen Ihnen.
Doch nicht nur beim Essen, sondern auch beim Trinken können Sie Ihrer Haut helfen. In der Regel werden zwei Liter Wasser am Tag empfohlen, um die Haut jugendlich frisch zu halten. Aber auch grüner Tee oder Milcharten ohne Zuckerzusatz oder Sonnenblumenöl wie Hafer- oder Mandelmilch helfen Ihnen. © pixabay/ivabalk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.