Unterstützung durch verbesserte Nachbarschaftshilfe

Die Wesergemeinde Reinhardshagen will durch die Vernetzung von Vereinen die Zusammenarbeit verbessern. Ziel der Kooperation ist es, die Unterstützung für Senioren zu verbessern - vor allem für diejenigen, die alleine leben.

Die Lebensqualität soll sich für Rentner in Reinhardshagen in den kommenden Jahren verbessern. Die Nachbarschaftshilfe soll in der Wesergemeinde belebt werden. Entsprechende Bemühungen kündigte Bürgermeister Fred Dettmar am Dienstagabend während der Bürgerversammlung an.

Zuletzt hätten Referenten aus der Region unterschiedliche Modelle vorgestellt, die sich mit einer Verbesserung der Infrastruktur für ältere Menschen beschäftigen. Mit dem Deutschen Roten Kreuz, den VdK-Ortsgruppen in Vaake und Veckerhagen, dem Seniorenbeirat, den Kirchen, Barke und dem Hospiz-Verein verfüge Reinhardshagen über eine Fülle an Institutionen, die auf die Betreuung Älterer spezialsiert sind, und ihren Willen zur Zusammenarbeit erklärt haben. Diese Gruppen sollen künftig stärker ihre Aktivitäten aufeinander abstimmen, eine Art Netzwerk gründen. Ob als Verein oder als lockerer Zusammenschluss - diese Entscheidung stehe noch aus, sagte Dettmar.

Unterstützung im Haushalt

Ganz konkret könne die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe Unterstützung bei Einkäufen und im Haushalt liefern. In Reinhardshagen gebe es zwar wenige Leerstände, doch würden viele Häuser nur noch von einer Person bewohnt. Bei ihnen handele es sich oftmals um Frauen, deren Männer gestorben seien, und deren Kinder woanders lebten. Ihnen soll die Nachbarschaftshilfe zugute kommen.

(ant)

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