Vogelgrippe: Verbraucher können weiterhin Geflügel essen

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Laut Experten stellt der Verzehr von Geflügel nach aktuellem Stand kein Verbraucherrisiko dar. Foto: Julian Stratenschulte

Greifswald (dpa/tmn) - Verbraucher müssen sich wegen der Vogelgrippe derzeit keine Sorgen machen, wenn sie Geflügel essen. Experten sehen bislang keine Risiken für den Verzehr von Geflügel- und Putenfleisch.

Verbraucher sorgen sich derzeit wegen der neuen Vogelgrippefälle in Europa. Zunächst sei bislang weltweit keine Infektion von Menschen mit dem Virus H5N8 bekannt, sagt Diplom-Biologin Elke Reinking vom Friedrich-Loeffler-Institut. Deshalb sehe man im Moment kein Verbraucherrisiko. Beim Zubereiten von Geflügel sollten Verbraucher aber wegen anderer Gesundheitsrisiken wie Salmonellen immer sorgsam auf die Küchenhygiene achten.

Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)erklärt in seinen aktuellen Hinweisen zur Vogelgrippe, dass Verbraucher nicht auf Puten- und Geflügelfleisch verzichten müssen. Es sei auszuschließen, dass von dem betroffenen Hof in Deutschland Fleisch auf den Markt gelangt ist. Die betroffenen Bestände seien getötet und beseitigt worden. Auch das BMEL hebt aber hervor, dass Puten- und Geflügelfleisch immer gut durchgegart gegessen werden sollte. Wer sich daran hält, müsse sich keine Sorgen machen.

In Mecklenburg-Vorpommern war die Vogelgrippe mit dem Erreger H5N8 Anfang November in einem Betrieb in Heinrichswalde mit rund 31 000 Puten ausgebrochen. In den Niederlanden sind drei Betriebe betroffen. Auch in Großbritannien war das Virus aufgetaucht.

Hinweise des Bundeslandwirtschaftsministeriums

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