Vogelgrippe: Verbraucher können weiterhin Geflügel essen

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Bei der Zubereitung von Geflügel kommt es grundsätzlich auf ausreichende Küchenhygiene an. Dabei gehen Risiken weniger von der Vogelgrippe als von Salmonellen aus. Foto: Peter Steffen

Greifswald (dpa/tmn) - Ein klassisches Weihnachstgericht ist die Gans, aber auch andere Geflügelsorten eignen sich durchaus für festliche Anlässe. Bei der Zubereitung sollten Verbraucher grundsätzlich bestimmte Hygienregeln beachten - jedoch nicht wegen der Vogelgrippe.

Verbraucher müssen sich wegen der Vogelgrippe derzeit keine Sorgen machen, wenn sie Geflügel essen. Bislang sei weltweit keine Infektion von Menschen mit dem Virus H5N8 bekannt, erläutert das Friedrich-Loeffler-Institut. Deshalb sehe man im Moment kein Verbraucherrisiko. Beim Zubereiten von rohem Geflügelfleisch sollten Verbraucher aber wegen anderer Gesundheitsrisiken wie Salmonellen immer sorgsam auf die Küchenhygiene achten.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt zur Zubereitung folgende Tipps:

Trennung von Lebensmitteln: Rohes Geflügelfleisch sollte von anderen Lebensmitteln getrennt aufbewahrt und zubereitet werden. Das gilt insbesondere für Speisen wie Gemüse und Salat, die nicht noch einmal erhitzt werden.

Reinigen der Utensilien: Bretter und Messer, die mit rohem Fleisch in Berührung kamen, werden am besten mit warmem Wasser und Spülmittel gereinigt.

Müllentsorgung: Verpackungen und das Auftauwasser gehören sofort entsorgt.

Garen bei hoher Temperatur: Puten- und Geflügelfleisch sollte zur Sicherheit immer gründlich durchgegart werden. Das bedeutet, dass es für mindestens zwei Minuten eine Kerntemperatur von 70 Grad Celsius erreicht. Generell gilt, dass von Vögeln stammende Influenzaviren sehr empfindlich gegenüber hohen Temperaturen sind. Gut durchgegarte Lebensmittel gelten daher als unbedenklich.

Verzehr von Eiern: Eier Beim Kochen von Eiern ist darauf zu achten, dass das Eiweiß und Eigelb fest sind. Je nach Größe dauert das mindestens sechs Minuten.

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