OP rettete 33-Jährigem das Leben

Rekord für vollständige Gesichtstransplantation

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Der 33-Jährige reckt bereits kurz nach der vollständigen Gesichtstransplantation, die in einer 27-stündigen OP vollzogen wurde, den Daumen in die Höhe, um zu zeigen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht.

Warschau - Nur drei Wochen nach dem schweren Arbeitsunfall eines 33-Jährigen, ist es Ärzten gelungen, eine vollständige Gesichtstransplantation durchzuführen. Damit haben sie einen neuen Rekord aufgestellt.

Nur drei Wochen nach einem schweren Arbeitsunfall eines Mannes in Polen haben Ärzte eine lebensrettende, vollständige Gesichtstransplantation an dem 33-Jährigen vollzogen. Noch nie sei ein derartiger Eingriff in einem so kurzen Zeitrahmen vorgenommen worden, sagten die Ärzte am Mittwoch in Warschau. Bei der OP wurden unter anderem Teile des Kiefers, des Gaumens und der untere Rand der Augenhöhle rekonstruiert. Der Spender des Gesichts war ebenfalls ein junger Mann.

Gesichtstransplantationen gelten als äußerst komplizierte und relativ seltene Verfahren, die über mehrere Monate oder sogar Jahre vorbereitet werden müssen. Der Zustand des Patienten in Polen hatte sich aber nach Angaben der Mediziner so schnell verschlechtert, dass eine Transplantation die einzige Möglichkeit war, ihn zu retten. Schwere Verletzungen in der Mund-Gegend und am Schädel hätten leicht zu tödlichen Infektionen führen können. Der Mann müsse nun für den Rest seines Lebens Medikamente nehmen, um zu verhindern, dass sein Körper das neue Gesicht abstößt.

Die schweren Verletzungen hatte sich der Mann bei der Arbeit als Steinmetz im April zugezogen. Eine Maschine zum Schneiden von Steinen hatte ihm das Gesicht zerstört. Die OP dauerte 27 Stunden.

AP

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