Vor Darmspiegelung: Zweimal Abführmittel nehmen

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Der Patient muss sich vier Tage vor einer Darmspiegelung vorbereiten, damit der Verdauungstrakt am Untersuchungstag sauber ist. Nur dann kann der Arzt alles optimal erkennen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Das Prozedere ist zwar unangenehm, doch ernsthafte Erkrankungen können mit der Darmspiegelung früh erkannt werden. Die Untersuchung kann Leben retten. Damit der Arzt möglichst viel erkennen kann, fängt die Vorbereitung schon Tage vorher an.

Stuttgart (dpa/tmn) - Vor einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge sollte man den Darm ordentlich reinigen. Nur wenn er richtig sauber ist, können Ärzte die Struktur der Darmwand optimal untersuchen und etwa Darm-Polypen, die sich zu bösartigen Krebsgeschwüren entwickeln können, erkennen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) informiert darüber, dass vier Tage vor der Untersuchung die Vorbereitung beginnt: Ab dann sollten ballaststoffreiches Gemüse und Vollkorn-Produkte nicht mehr auf dem Speiseplan stehen. Am Tag vor der Darmspiegelung startet das Fasten. Mittags noch eine Rinderbrühe, danach nur noch Getränke, lautet die Empfehlung des DGVS.

Am Abend vor der Spiegelung nimmt man zum ersten Mal Abführmittel, und zwar eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (PEG). Rund drei Stunden vor der Untersuchung am Tag darauf nimmt man das Abführmittel noch einmal, so die Experten. Am besten herunter bekommt man die Spüllösung, wenn sie eiskalt ist. Parallel trinkt man rund zwei Liter normale Getränke.

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