Vorbräunen im Solarium schadet der Haut

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Wer unter einem Solarium vorbräunt, schadet seiner Haut und muss mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko rechnen.

Viele wollen schon beim ersten Sonnenbaden am Strand einen braunen Teint zeigen und besuchen vorher regelmäßig ein Sonnenstudio. Auch steckt oft die Hoffnung dahinter, einen Sonnenbrand zu vermeiden. Doch die Deutsche Krebshilfe warnt vor dem künstlichen Vorbräunen.

Manch einer nutzt das Solarium, um sich für den Sommerurlaub vorzubräunen. Aber: Jeder Gang ins Solarium erhöht das Hautkrebsrisiko, warnt die Deutsche Krebshilfe.

Außerdem erreicht man mit dem Vorbräunen höchstens einen Eigenschutz der Haut, der dem Lichtschutzfaktor sechs entspricht. Daher verzichtet man laut Krebshilfe am besten ganz auf den Besuch im Solarium.

Wer das partout nicht möchte, sollte ein paar Punkte beachten. Dazu gehört, nur in ein beaufsichtigtes Studio zu gehen. Dort sollte im Eingangsbereich auf das Verbot für Minderjährige sowie das Hautkrebsrisiko hingewiesen werden. Das Personal sollte unter anderem auf mögliche Hautschäden hinweisen, den Hauttyp bestimmen und errechnen, wie lange man am Anfang auf die Sonnenbank gehen darf. Das Bräunungsgerät schaltet sich in einem seriösen Studio etwa nach der Höchstbestrahlungsdauer automatisch ab und hat einen Notknopf.

Eine Checkliste, was ein Solarium alles erfüllen sollte, findet sich in dem Ratgeber "Ins rechte Licht gerückt - Krebsrisikofaktor Solarium" der Deutschen Krebshilfe.

dpa/tmn

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