Vorhofflimmern wird oft nicht erkannt

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Durch das Vorhofflimmern können sich in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel bilden. daher ist es oft Vorbote für einen Schlaganfall. Foto: Frank May

Ob Stress oder körperliche Belastung - Herzrasen kann viele Ursachen haben. Wer jedoch anhaltend unter diesen Beschwerden leidet, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Denn es könnte ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall bestehen.

Bonn (dpa/tmn) - Wenn das Herz hin und wieder mal stolpert, ist das in der Regel harmlos. Denn das kann auch an Anstrengung oder Aufregung liegen. Kommen solche Unregelmäßigkeiten aber häufiger vor oder dauern länger an, sollte Betroffene zum unbedingt zum Arzt gehen.

Durch das sogenannte Vorhofflimmern kann es im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall kommen. Darauf weist die Deutsche Seniorenliga in ihrer Broschüre zum Thema hin. Beim Vorhofflimmern können in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel entstehen, die vom Blut mitgeschleppt werden und dann Arterien verschließen.

Vorhofflimmern ist mit geschätzt mehr als zwei Millionen Betroffenen die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland. Wird es rechtzeitig erkannt, kann etwa mit Medikamenten und einem gesunden Lebensstil gegengesteuert werden. Das Problem ist allerdings: Vorhofflimmern geht nicht unbedingt mit typischen Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Engegefühl in der Brust oder Schwindel einher und wird von den Betroffenen deshalb zunächst oft abgetan. Besonders gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes sowie Ältere ab 65 Jahren. Auch Raucher oder Übergewichtige sollten sich regelmäßig vom Arzt durchchecken lassen.

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