Vorsicht vor Säure

Obst und Co. greifen den Zahnschmelz an

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Nicht nur Fruchtsäfte, auch Limonaden sind sehr sauer. Das kann die Zähne schädigen.

Kiwis, Orangen und Fruchtsäfte sind lecker und gesund. Woran viele bei dem Genuss nicht denken, sind die Zähne. Denn die Säure kann den Zahnschmelz schädigen.

Wer viel Obst isst oder Fruchtsäfte trinkt, ernährt sich zwar gesund, erhöht aber auch das Risiko für Zahnerosionen. Denn die enthaltene Säure greift den Zahnschmelz an. Darauf weist die Initiative proDente hin.

Mit der Zeit wird der Zahnschmelz immer dünner, der Zahn verändert seine Form und schließlich schimmert das Zahnbein, das sogenannte Dentin, gelblich hindurch. Ohne die Schutzschicht kann das unter anderem zu erhöhter Temperaturempfindlichkeit führen.

Besonders säurehaltig sind etwa Kiwis, Orangen, saure Beeren wie Johannisbeeren oder mit Essig angemachter Salat. Aber auch Limonaden wie Cola. Nach oder zu Saurem sollte man kalziumhaltige Nahrungsmittel wie Milch, Käse oder Quark zu sich nehmen - das stärkt die Zähne und neutralisiert den sauren pH-Wert im Mund. Außerdem putzt man sich nach einem sauren Essen oder Getränk besser eine Stunde nicht die Zähne. Dadurch vermeidet man, die erweichte Schmelzoberfläche wegzubürsten.

Mit Zahnseide und Co. gegen Karies

Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zähneputzen: Erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und erst dann die Innenflächen der Zähne putzen. Der Zahnarzt informiert über die besten Putztechniken für Kinder und -Erwachsene. © AXA/ obs
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zunge reinigen: Auch die Zunge reinigen, weil sich dort zahlreiche Bakterien sammeln. -Zusätzlich wirken fluoridhaltige Mundspülungen effektiv gegen -Bakterien. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Putztechnik: Nur fegenden und rüttelnden Bewegungen schonen das Zahnfleisch und entfernen bakteriellen Zahnbelag optimal. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zahnseide: Jeden Abend mit leichten Sägebewegungen die -Zwischenräume reinigen. Gewachste Zahnseide flutscht besser, ungewachste Zahnseide putzt besser. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Karies: Karies ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Ursache sind die weißlichen Beläge, die sich auf jedem Zahn nach kürzester Zeit bilden, die sogenannten Plaques. Dieser Biofilm enthält verschiedene Bakterien, darunter auch die Leitkeime der Karies, Streptokokken und Laktobazillen, die aus Zuckermolekülen für den Zahnschmelz schädliche Säuren produzieren, die gefürchteten Löcher entstehen. © pro Dente e.V.
Schon den ersten Zahn pflegen
Schon den ersten Zahn pflegen: Sobald sich das erste Zähnchen zeigt, muss es geputzt werden. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Eltern bis etwa zum Beginn des Schulalters nachputzen, um sicherzustellen, dass wirklich alle Zähne bzw. Zahnflächen sauber sind. © picture alliance / dpa
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Die Milchzähne fallen zwar aus, doch es lohnt sich kleine Karies-Löcher im Milchgebiss zu behandeln. Wasser statt zucker- und säurehaltiger Getränke - Säfte, Schorlen, Softdrinks, Eistee - trinken und das Nachputzen durch die Eltern. © pro Dente e.V.
Zähne putzen: Zahnpflege mit Zahnseide.
Zum Zahnschutz gehört auch eine mundgesunde Ernährung, Süßigkeiten möglichst verzichtet. © pro Dente e.V.

dpa/tmn

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