Wandern lässt Gehirn wachsen 

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Wandern schützt das Gehirn vor dem Schrumpfen

Bewegung, vor allem Fußmärsche sind gut für die Gesundheit. US-Wissenschaftler haben jetzt in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass Wandern das Gehirn wachsen lässt.

Amerikanische Neurologen haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass es für das Gehirn äußerst positiv ist, wenn man in der Woche mindestens zehn Kilometer (sechs Miles) zu Fuß zurücklegt.

299 Personen nahmen an der Studie, über einen Zeitraum von dreizehn Jahren teil: Neben einer neurologischen Untersuchung, mussten die Teilnehmer angeben wie viel Kilometer sie in der Woche zu Fuß gingen. Neun und nochmals vier Jahre später untersuchten die Forscher das Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten.

"Das Gehirn schrumpft im späten Alter, das kann zu Gedächnisproblemen führen. Wir wollten nachweisen, welche Wirkung gezielte Bewegung auf Demenz und Alzheimer haben kann", so Studienleiter Prof. Kirk I. Erickson von der University Pittsburgh.

So wandert Deutschland

Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Alles rund um das Thema Wandern hat eine Studie im Auftrag des Deutschen Wanderverbandes untersucht. Hier gibt's die wichtigsten Ergebnisse. In Deutschland gibt es rund 300.000 Kilometer Wanderwege. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Insgesamt werden jährlich 370 Millionen Tageswanderungen bundesweit unternommen. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Eine Tageswanderung dauert im Schnitt zwei Stunden und 56 Minuten und geht über 8,8 Kilometer. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Die meisten Deutschen bevorzugen moderate Wanderungen in leicht hügeligem Gelände (49 Prozent). © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Anpruchsvollen Wanderungen mit großen Höhenunterschieden unternehmen 21 Prozent der Deutschen. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Nur zwei Prozent gaben an, auf alpinen Klettersteigen unterwegs zu sein © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Mit durchschnittlich jeweils 5,2 Wanderungen pro Einwohner und Jahr sind die Bewohner Nordrhein-Westfalens und Bayerns bundesweit die aktivsten Wanderer. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Den vorletzten Platz mit 3,3 Wanderungen nehmen die Hamburger ein. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Mit nur 2,6 Wanderungen pro Einwohner gehen die Menschen in Schleswig-Holstein am seltensten wandern. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Für 87,3 Prozent der Wanderer ist das Hauptmotiv “die Natur erleben“. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
72,2 Prozent gaben als Grund “sich bewegen, aktiv zu sein“ © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Die 65- bis 74-Jährigen sind die eifrigsten Wanderer. Im Schnitt sind die aktiven Wanderer in Deutschland 47 Jahre alt. Bei den über 75-Jährigen spielt die Gesundheit eine entscheidende Rolle, aus gesundheitlichen Gründen geht nur noch jeder Vierte wandern. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Bei der Wanderstudie bezeichneten sich 56 Prozent der Befragten als aktive Wanderer. 15 Prozent wandern mehrmals pro Monat, das Gros von 23 Prozent mindestens ein- bis zweimal pro Jahr und 18 Prozent noch seltener. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Wander-Muffel: 44 Prozent der Deutschen sind Nicht-Wanderer. © dpa

Menschen die rund 10 Kilometer in der Woche wanderten, hatten sogar neun Jahre später ein größeres Hirnvolumen. Nochmal vier Jahre später litten insegesamt 116 Teilnehmer (40 Prozent) an Gedächtnisproblemen oder Demenz. Laut den Forschern, ist es für ältere Menschen empfehlenswert, häufig zu gehen.

Quelle:www.Neurology.org

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