Unangenehm

Wann Sie bei Mundgeruch sofort einen Arzt aufsuchen sollten

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Mundgeruch kann unangenehm werden - vor allem, wenn er nicht mehr weggeht.

Lecker essen gewesen, Knoblauch und Zwiebeln verputzt und schon ist er da: der Mundgeruch. In diesen Fällen kein Wunder. Manchmal aber hat Mundgeruch andere Ursachen.

Döner, Käse oder Thunfisch schmecken zwar lecker, können aber auch fiesen Mundgeruch verursachen. Wer nach dem Verzehr dieser oder ähnlicher Speisen keine Zahnbürste oder einen Kaugummi zur Hand hat, der wird anderen und sich selbst durch unangenehme Gerüche wahrscheinlich keinen Gefallen tun.

So entsteht Mundgeruch

Oft wird angenommen, dass Mundgeruch durch Magenprobleme ausgelöst wird. Dabei ist die häufigste Ursache für Mundgeruch Bakterien auf der Zunge, dem Zahnfleisch und den Zähnen. Die Bakterien gelangen durch Speisen und Getränke sowie Konsum von Zigaretten oder Zigarren dorthin.

Dabei wichtig: Je eiweißhaltiger die Speisen sind, die Sie zu sich nehmen, desto mehr Fäulnisbakterien können sich in Ihrem Mund vermehren. Die Folge: Mundgeruch.

Diese Lebensmittel verursachen Mundgeruch:

  • Milchprodukte (Käse, Milch, Joghurt)
  • Thunfisch
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Erdnüsse
  • Eiweißhaltige Speisen im Allgemeinen (Fisch, Fleisch, Eier)

Lesen Sie hier: 21-Jähriger hat sich noch nie die Zähne geputzt - der Anblick ist ekelerregend.

Das können Sie selbst gegen Mundgeruch tun

Wer das Gefühl hat, dass er vermehrt Mundgeruch hat, der kann zunächst den Ursachen selbst auf den Zahn fühlen. Gewisse Tricks helfen schnell gegen Mundgeruch:

  • Trinken Sie Schwarzen Tee, er verhindert die Entstehung von Bakterien im Mund.
  • Salbeitee hat eine ähnliche Wirkung und Sie können damit auch eine Mundspülung machen, da der Salbei eine desinfizierende Wirkung hat.
  • Putzen Sie nach dem Essen die Zähne oder kauen Sie einen Kaugummi.
  • Verwenden Sie jeden Tag Zahnseide.
  • Reinigen Sie auch Ihre Zunge von hinten nach vorne mit der Zahnbürste.

So hilft der Zahnarzt bei Mundgeruch

Werden Sie den Mundgeruch jedoch nicht mehr los, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen. Lassen Sie Ihre Zähne sowie Ihr Zahnfleisch kontrollieren, Karies und Parodontose behandeln und gehen Sie mindestens einmal pro Jahr zur Zahnpflege. So wird nicht nur Ihr Mundgeruch verschwinden, sondern auch Ihre Zähne werden es Ihnen danken.

Auch interessant: Mit diesen sechs Tipps hellen Sie Ihre Zähne ganz einfach zu Hause auf.

sca

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.   © dpa/dpaweb-mm
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene.
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa/dpaweb
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Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.  © dpa
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
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Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
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Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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