Warm einpacken und bewegen

Mehr Kopfschmerzen im Winter? So beugen Sie vor

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Brrrr.... ist das kalt! Für manch einen bleibt es nicht beim Frieren: Verspannungen durch hochgezogene Schultern können auch Kopfschmerzen auslösen.

Der Schmerz ist dumpf und zieht über den Nacken bis zur Stirn. Gerade im Winter leiden einige Menschen häufiger unter elendigen Kopfschmerzen. Was ist eigentlich der Grund dafür?

Man friert, zieht die Schultern hoch - das ist im Winter keine seltene Reaktion auf frostige Temperaturen. Leider ist es für manch einen damit aber nicht getan: Dabei können sich die Muskeln verspannen, was im Laufe der Zeit unter Umständen zu Kopfschmerzen führt.

Spannungskopfschmerzen

Diese sogenannten Spannungskopfschmerzen sind im Herbst und Winter häufiger. Daran sind aber nicht nur die hochgezogenen Schultern Schuld. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte(BVDN) hin. "Auch kalter Wind am Kopf kann Spannungskopfschmerzen verursachen, weil sich die dünne Muskulatur unter der Kopfhaut krampfartig zusammenzieht", erklärt BVDN-Vorsitzender Frank Bergmann.

Was gegen die Kopfschmerzen hilft

Bei dieser Art von Kopfschmerzen haben Betroffene dumpfe, drückende oder ziehende Schmerzen im ganzen Kopf. Oder der Schmerz zieht vom Nacken bis zur Stirn. Der Kopf scheint schwer, die Augen müde. Etwas Pfefferminzöl auf die Schläfen zu streichen kann die Beschwerden lindern. Hat man solche Kopfschmerzen ab und an, können frei verkäufliche Schmerzmittel helfen. Diese sollten allerdings nicht häufiger als zehnmal im Monat eingenommen werden, warnt Bergmann. Sonst können die Kopfschmerzen schlimmer oder chronisch werden.

Vorbeugend hilft empfindlichen Menschen im Winter, sich warm einzupacken. Außerdem kann die Arbeit in schlecht belüfteten Räumen oder Stress die Schmerzen verstärken. Auch mit regelmäßiger Bewegung lassen sich innere Spannungen abbauen. Spannungskopfschmerzen sind nicht gerade selten: Laut BVDN sind in Deutschland rund 30 Millionen Menschen betroffen.

So schnell ist der Schmerz

Mit Tempo 110 rasen Schmerzinformationen durch den Körper.
Rasende Schmerzen: Mit Tempo 110 rasen Schmerzinformationen durch den Körper. Schmerzsignale sind so schnell wie das schnellste Säugetier auf dem Land. © healthcare.bayer.de
Gepard
Aufgrund seines Körperbaus ist der Gepard auf dem Land das schnellste Säugetier der Welt. Er erreicht im Lauf bis zu 110 Stundenkilometer, kann diese hohe Geschwindigkeit aber nur etwa 400 Meter durchhalten. © dpa
Niesen
Beim Niesen werden Geschwindigkeiten bis zu 180 Stundenkilometer gemessen. © dpa
Nilpferde
Nilpferde sind verdammt schnell. Die behäbig wirkenden "Hippos" können bis zu Tempo 50 schnell spurten. © picture-alliance
Elefant
Elefanten sind mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern langsamer als ein Nilpferd. © dpa
Fußball
Mächtig Bumms: Ein Elfmeterball erreicht bis zu 120 km/h. © dpa
Usain Bolt
Der schnellste Mensch der Welt Usain Bolt lief bei seinem Weltrekordlauf von 9,58 Sekunden über 100 Meter eine Spitzengeschwindigkeit von rund 44 km/h und erreichte damit nicht einmal das Tempo eines Nilpferds. © dpa
TGV
Mit bis zu 574,8 Stundenkilometer rauscht der TGV durch Frankreich.  © dpa
Schneekristall
Schneeflocken fallen mit 1 km/h vom Himmel. © picture alliance / dpa
Regen in München.
Regen kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometern fallen. © dpa

dpa/tmn

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