Alterssichtigkeit ab 45. Jahren

Braucht wirklich jeder irgendwann eine Lesebrille?

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Wenn die Buchstaben beim Lesen verschwimmen, braucht man eine Lesebrille. Das wird meistens um das 45. Lebensjahr notwendig. 

Die Sehkraft nimmt im Laufe des Lebens ab. Das gilt für alle Menschen und da helfen auch keine Übungen. Eine Lesebrille muss her. Wann es soweit ist, können Sie einfach erkennen.

Mit den Lebensjahren wird es für uns immer schwerer Dinge in der Nähe zu fokussieren. Fast jeder Mensch benötigt deshalb ungefähr ab dem 45. Lebensjahr eine Lesebrille, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Ab dem 45. Lebensjahr zeigen sich die ersten Anzeichen  

Um sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen zu können, muss sich das Auge permanent anpassen. Es nutzt dafür einen Muskel, der die Augenlinse entweder wölbt oder abflacht. Je älter ein Mensch wird, desto schwächer wird dieser Muskel und desto weniger flexibel ist auch die Linse. Deswegen verschwimmen bei den meisten ungefähr ab dem 45. Lebensjahr die Buchstaben vor den Augen, wenn sie lesen oder am Bildschirm arbeiten.

Lesebrille anpassen lassen

Wenn es soweit ist, gehen Betroffene am besten zu einem Optiker und machen dort einen Sehtest. Dann können sie sich eine Brille speziell auf ihre Sehschärfe anpassen lassen. Fertigbrillen aus der Drogerie sind zwar billiger, sie berücksichtigen aber laut IQWiG zum Beispiel nicht, dass die Sehkraft beider Augen unterschiedlich sein kann oder dass der Betroffene zum Beispiel auch eine Hornhautverkrümmung hat. Jedoch ist Hornhautverkrümmung kein Grund zur Panik.

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dpa/tmn

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