Migräne & Co.

Warum Streifen-Shirts schlecht für die Gesundheit sein können 

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Streifenmuster sind beliebt - können aber krank machen.

Diese Nachricht dürfte einige in ihren Kleiderschränken wühlen lassen: Forscher haben herausgefunden, dass Streifen auf der Bekleidung krank machen können.

Streifenmuster auf Shirts sind keine Neuheit: Sie sind sogar recht beliebt und jeder hat mindestens ein paar Kleidungsstücke mit dieser Bemusterung im Schrank. Deshalb dürfte dieses neue Forschungsergebnis für einige ein Schock sein - laut dem University Medical Centre im holländischen Utrecht lösen Streifen-Muster Aktivitäten aus, die zu Kopfschmerzen, Migräne und in ganz schlimmen Fällen sogar zu epileptischen Anfällen führen können.

Streifenmuster: Wie reagiert unser Hirn?

Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob die Streifen auf Shirts oder woanders zu sehen sind. Laut der Forscherin Dora Hermes würden bei empfindsamen Menschen sogenannte Gamma-Wellen auftreten, sobald sie ein Bild mit schwarzen und weißen Streifens ansehen. Dabei handele es sich um ein bestimmtes Muster in der Gehirnaktivität, das sich wiederhole.

Forscher streiten sich darum, ob diese Gamma-Wellen essentiell für die Wahrnehmung und neurale Kommunikation sind oder einfach nur ein Nebenprodukt von Gehirnaktivitäten - also sprichwörtlich einen rauchenden Kopf - darstellen.

Streifenmuster: Wer ist davon betroffen?

"Sogar völlig gesunde Menschen können ein ansehnliches Unbehagen gegenüber Bildern, die mit großer Wahrscheinlichkeit epileptische Anfälle auslösen würden, fühlen.", erklärt Hermes laut The Telegraph.

Deshalb rät sie sogar dazu, beim Bau von Gebäuden auf dieses visuelle Muster zu verzichten, um Migräne und epileptische Anfälle zu vermeiden. Das könne Aufzüge, Heizungen und sogar ein repetitives Mauerwerk betreffen. Besonders vertikale Streifen würden Unbehagen in unseren Köpfen auslösen.

Muss ich jetzt alle Streifen-Shirts aussortieren?

Ob jetzt eine Ausmist-Aktion Ihres Schrankes fällig ist, müssen Sie natürlich selbst entscheiden. Doch vielleicht sollten Sie diesen Gedanken bei der nächsten Shopping-Tour im Kopf behalten, falls Sie des Öfteren an Migräne leiden. Eine nette Alternative wären beispielsweise Gitter-Muster: Die haben Untersuchungen zufolge eine weniger starke Auswirkung auf unser Gehirn. 

Hier finden Sie heraus, mit welcher Diät Sie gegen Migräne vorgehen können.

Auch interessant: Helfen Fidget Spinner wirklich bei ADHS? Und deshalb wurden sie mittlerweile vom Hersteller zurückgerufen.

Von Franziska Kaindl

Helfende Handgriffe: Impulse zur Selbstheilung

Vor allem bei Problemen im Bereich der Halswirbelsäule ist bei Chirotherapie und Chiropraktik allergrößte Vorsicht angesagt. Foto: Andrea Warnecke
Vor allem bei Problemen im Bereich der Halswirbelsäule ist bei Chirotherapie und Chiropraktik allergrößte Vorsicht angesagt.  © Andrea Warnecke
Chiropraktiker Kristian Kittel nutzt auch Röntgenbilder, um die Ursachen für Beschwerden ausfindig zu machen. Foto: Andrea Warnecke
Chiropraktiker Kristian Kittel nutzt auch Röntgenbilder, um die Ursachen für Beschwerden ausfindig zu machen.  © Andrea Warnecke
Kopf - und Rückenschmerzen, Verspannungen vom Nacken, Bandscheibenvorfälle, aber auch Tennisarm – das sind einige der Beschwerden, die Chiropraktiker und Chirotherapeuten in aller Regel behandeln. Foto: Andrea Warnecke
Kopf - und Rückenschmerzen, Verspannungen vom Nacken, Bandscheibenvorfälle, aber auch Tennisarm – das sind einige der Beschwerden, die Chiropraktiker und Chirotherapeuten in aller Regel behandeln.  © Andrea Warnecke
Bei der Suche nach Nervenstörungen gehen Chiropraktiker wie der Berliner Kristian Kittl akribisch vor und untersuchen zum Beispiel die Wirbelsäule. Foto: Andrea Warnecke
Bei der Suche nach Nervenstörungen gehen Chiropraktiker wie der Berliner Kristian Kittl akribisch vor und untersuchen zum Beispiel die Wirbelsäule. © Andrea Warnecke
Der Berliner Chiropraktiker Kristian Kittl hilft seinen Patienten unter anderem bei Beschwerden im Rücken - mit den Händen tastet er die Wirbelsäule ab. Foto: Andrea Warnecke
Der Berliner Chiropraktiker Kristian Kittl hilft seinen Patienten unter anderem bei Beschwerden im Rücken - mit den Händen tastet er die Wirbelsäule ab. © Andrea Warnecke
Sind die Ursachen gefunden, dann versuchen Chiropraktiker wie Kristian Kittl aus Berlin die jeweilige Körperpartie zu justieren - also wieder in Stellung zu bringen. Foto: Andrea Warnecke
Sind die Ursachen gefunden, dann versuchen Chiropraktiker wie Kristian Kittl aus Berlin die jeweilige Körperpartie zu justieren - also wieder in Stellung zu bringen.  © Andrea Warnecke
Kristian Kittl ist Heilpraktiker und Chiropraktiker im Chiropractic Center Berlin. Foto: Andrea Warnecke
Kristian Kittl ist Heilpraktiker und Chiropraktiker im Chiropractic Center Berlin. © Andrea Warnecke
Blockierte oder verhärtete Körperstellen bringen Chiropraktiker mit mal mehr, mal weniger kräftigem Dehnen, Massieren, Kneten und Drücken wieder in die richtige Stellung. Foto: Andrea Warnecke
Blockierte oder verhärtete Körperstellen bringen Chiropraktiker mit mal mehr, mal weniger kräftigem Dehnen, Massieren, Kneten und Drücken wieder in die richtige Stellung.  © Andrea Warnecke
Sind die Beine der Patientin gleich lang? Chiropraktiker Kristian Kittl in seiner Praxis in Berlin. Foto: Andrea Warnecke
Sind die Beine der Patientin gleich lang? Chiropraktiker Kristian Kittl in seiner Praxis in Berlin.  © Andrea Warnecke

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