Wenn das Gedächtnis versagt

Was bei einem Blackout hilft

+
Gute Vorbereitung ist immer noch das beste Mittel gegen Nervenflattern in der mündlichen Prüfung. Foto: Andreas_Lander/dpa

Jeder, der schon mal ein Blackout hatte, weiß wie unangenehm das ist. Wie kann man dem entgegensteuern und so eine Situation vermeiden? Ruhe bewahren, Stoff vertiefen und Selbstvertrauen stärken ist ein Anfang.

Hamburg (dpa/tmn) - Ob Schüler, Student oder Berufstätiger - jeder kennt Situationen, in denen das Gedächtnis plötzlich versagt. Man erinnert sich an nichts mehr, alles weg, Blackout.

"Das Abrufen von Informationen funktioniert manchmal nicht, wenn wir sehr unter Druck stehen oder gestresst sind", sagt Prof. Lars Schwabe, Leiter des Arbeitsbereichs Kognitionspsychologie an der Universität Hamburg. Die Informationen sind schon noch da - man kommt nur nicht mehr an sie heran. In so einem Fall helfe es, die Situation anders zu bewerten. In einer Prüfung darf man sich also ruhig klarmachen, dass die Prüfer auch nur Menschen sind, und dass das eigene Leben nicht zwingend vom Ergebnis des Tests abhängt.

Wer vermeiden will, überhaupt in diese Lage zu geraten, kann auch versuchen, sich den Stoff besonders gut einzuprägen. "Neuere Forschung hat ergeben, dass vom Blackout häufig Informationen betroffen sind, die noch nicht so gut verankert waren", erläutert Schwabe. Was hingegen richtig gut sitzt und vertraut ist, sei auch unter Stress leichter abrufbar.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.