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Was wirklich gegen Schnarchen hilft – Fünf Tipps

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Von: Kilian Bäuml

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Schnarchen – die Geräusche können einen nachts wach halten oder andere stören. Doch warum schnarchen manche überhaupt und wie lässt es sich lindern?

Kassel – In vielen Schlafzimmern in Deutschland kehrt nachts keine Ruhe ein, mache Menschen sind nachts sogar lauter als tagsüber. Nicht, weil viel geredet wird, sondern weil laut geschnarcht wird.

In der Regel ist es ungefährlich, wird aber von einigen als störend empfunden. Besonders lautes Schnarchen kann allerdings auch ein Anzeichen für verschiedene Krankheiten sein. Wer sein Schnarchen lindern möchte, erfährt hier, wie das geht.

Was hilft gegen Schnarchen: Deshalb schnarchen manche Menschen

Nachts entspannt sich die Muskulatur im ganzen Körper – das gilt auch für den Mund- und Nasenbereich. Wenn dieser entspannt ist, können sich Gaumen und Zunge senken. Durch das Atmen werden sie in Schwingung versetzt und die typischen Schnarch-Geräusche entstehen, berichtet quarks.de.

Person hält sich mit Kissen die Ohren zu
Schnarchen ist für Mitmenschen häufig störender. (Symbolbild) © Imago

Die Geräusche unterscheiden sich von Person zu Person. Frauen haben aufgrund ihrer Hormone einen elastischeren Gaumen- und Rachenbereich. Der von Männern hingegen ist fester, was die Schnarch-Geräusche verstärken kann. Auch andere Faktoren, wie Gewicht und Kondition, wirken sich auf das Schnarchen aus, berichtet quarks.de. Bei fülligen Menschen ist der Rachenraum häufig enger, was Schnarchen begünstigt. Doch auch Faktoren wie das Alter wirken sich auf das Schnarchen aus.

Diese fünf Tipps helfen gegen das Schnarchen

In den meisten Fällen muss Schnarchen nicht behandelt werden. Wen die Geräusche jedoch stören, der kann folgende Dinge machen, um das Schnarchen zu lindern.

  1. Die Nase frei halten – Das Schnarchen entsteht im Rachenraum. Dieser wird mehr zum Atmen beansprucht, wenn die Nase verstopft ist.
  2. Allergien behandeln – sie können dazu führen, dass die Atemwege sich verengen und dadurch Schnarchen begünstigen.
  3. Am Abend weniger essen – ein voller Bauch schiebt das Zwerchfell nach oben, sodass es gegen die Lunge drückt und sich dadurch auf die Atmung auswirkt.
  4. Nicht auf dem Rücken schlafen denn in der Rückenlage fällt die Zunge am ehesten in den Rachen. Für guten Schlaf können Sie auch auf einige Dinge achten, wie die Helligkeit und die Temperatur.
  5. Das Bett kippen – Nachts fließt Flüssigkeit aus der unteren in die obere Körperhälfte. Das kann dazu führen, dass der Hals praller wird, der Rachenraum enger wird.
  6. (Quelle: Apotheken Umschau)

Tipps gegen das Schnarchen: Dann sollte man zum Arzt gehen

In manchen Fällen kann das Schnarchen auch ein Anzeichen dafür sein, dass der Körper nachts nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Das passiert, wenn sich die Atemwege beim Schlafen zu sehr verschließen. Wird die Atmung für mehr als zehn Sekunden unterbrochen, spricht man von einer Schlafapnoe.

In der Regel wacht man dann auf und der Körper bekommt wieder Spannung, sodass die Atmung wieder funktioniert. Trotzdem sollte in diesen Fällen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, empfielt quarks.de. (Kilian Bäuml)

Hinweis der Redaktion

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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