Mikroplastik

Ist Wasser aus Plastikflaschen wirklich schädlich für die Gesundheit?

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Plastikflaschen - stellen sie ein Gesundheitsrisiko dar?

Plastikflaschen sind praktisch, da sie handlich sind, wenig wiegen und zudem in kleinen Größen erhältlich sind. Aber wie schädlich ist das Wasser daraus wirklich?

Vor allem unterwegs sind Plastikflaschen für den Durst zwischendurch äußerst praktisch. Was dabei aber oft vergessen wird: Plastik schadet in hohem Maße der Umwelt. In einigen Städten weltweit gab es in der Vergangenheit daher immer häufiger die Möglichkeit, sich in verschiedenen Restaurants oder Bars seine Plastikflasche mit Wasser auffüllen zu lassen.

So sollte vermieden werden, dass ständig wieder neue Plastikflaschen gekauft und schließlich weggeworfen würden, wie der BR erst vor kurzer Zeit berichtete. Demnach soll diese Aktion bereits auch viele bayerische Städte erreicht haben. Aber wie bedenklich ist es aus gesundheitlichen Aspekten, sein Wasser aus Plastikflaschen zu trinken?

Schadet Wasser aus Plastikflaschen der Gesundheit?

Viele Experten auf dem Gebiet warnen vor dem Gesundheitsrisiko von Mikroplastik und den darin enthaltenen Schadstoffen. Denn Plastikflaschen bestehen für gewöhnlich aus PET, also Polyethylenterephthalat, einem thermoplastischen Kunststoff.

Laut dem Bericht vom Bayerischen Rundfunk erklärte Frank Welle vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in diesem Zusammenhang: "Die Konzentrationen der gemessenen Substanzen sind so niedrig, dass sie in keiner Weise gesundheitsgefährdend sind. Sonst dürfte das Produkt überhaupt nicht auf den Markt." Es würden zwar Stoffe aus dem Kunststoff im Getränk landen, aber eben nicht in der Höhe, dass das Plastik für die Gesundheit ein Risiko darstelle.

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Video: Glasflasche vs. Plastikflasche

"Einer Wiederverwendung steht nichts entgegen"

Ökotoxikologe Dr. Martin Wagner von der Goethe Universität Frankfurt am Main betonte gegenüber dem Portal Utopia die Schwierigkeit, genau herauszufinden, auf welchem Weg die Schadstoffe ihren Weg ins Wasser finden. Dafür gäbe es drei Möglichkeiten: Die Wasserquelle selbst, die Abfüllanlage - und eben Plastikflaschen. "Wir wissen, dass im Wasser hormonell wirksame Stoffe enthalten sind, aber welche Chemikalien das auslösen, weiß niemand", erklärte Wagner. "Jeder Hersteller hat sein eigenes Rezept, wir wissen nicht, welche Zutaten sie für welches Plastik verwenden." Demnach hänge also die Qualität der Flasche und des darin befindlichen Wassers davon ab, wie sauber das verwendete Plastik sei.

Was aber die Wiederverwendung der Plastikflaschen angeht, dabei kommt auch Wagner zu dem Schluss: "Wenn man darauf achtet, Plastikflaschen nach Benutzung auszuspülen und trocknen zu lassen, steht einer Wiederverwendung nichts entgegen."

Plastik-Partikel in Leitungswasser erschreckend hoch

Es bleibt jedoch ein großes "Aber": Laut einer aktuellen Studie, die Orb Media zusammen mit der University of Minnesota durchgeführt hat, befinden sich weltweit in Leitungswasser Plastik-Partikel. Richtig hoch war hierbei der Anteil in den USA: 94 Prozent der Proben enthielten Plastik.

Deutschland zählte in der Studie zwar zu den Ländern, in denen am wenigsten Plastik enthalten war. Hierbei waren es aber noch immer 72 Prozent aller Proben, die Plastik-Partikel enthielten.

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sca

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Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen. © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt. © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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