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Vorzeitige Wechseljahre: Wenn die Menopause schon in jungen Jahren einsetzt

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Von: Judith Braun

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Frau mittleren Alters
Vorzeitige Wechseljahre sind keine Ausnahme. © toxawww / IMAGO

Bei deutschen Frauen setzt die Menopause durchschnittlich im Alter von 51 Jahren ein. Doch auch Jüngere sind betroffen. Vorzeitige Wechseljahre sind keine Ausnahme.

Frauen ab Mitte 40 müssen mit der Menopause rechnen. Wenn die Eierstöcke ihre Funktion schon vor dem 40. Lebensjahr einstellen, spricht man von “vorzeitigen Wechseljahren” (Klimakterium praecox). Laut der Deutschen Menopause Gesellschaft sind davon rund ein Prozent der Frauen betroffen. Bei 0,3 Prozent setzt der Prozess bereits vor dem 35. Lebensjahr ein. Doch was ist der Grund für dieses verfrühte Einsetzen?
Was Frauen über dieses Phänomen wissen sollten, verrät 24vita.de.

Die Menopause bezeichnet die Zeit kurz vor und nach der letzten Periode. Im Schnitt sind Frauen in Deutschland 51 Jahre alt, wenn die Menopause einsetzt. In den Wechseljahren produzieren die Eierstöcke weniger Hormone. Dadurch bleibt der Eisprung häufiger aus und die Periode kommt nicht mehr regelmäßig vor, bis sie schließlich gänzlich endet. Dieser Vorgang ist biologisch gesehen nicht aufzuhalten. „Die Menopause bedeutet: Der Eizellvorrat in den Eierstöcken ist aufgebraucht“, erklärt Gynäkologin Dr. Katrin Schaudig im Gespräch mit der Apotheken Umschau.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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