Wertvolle Unterstützung: Quartiere der AWO Nordhessen

Auf gute Nachbarschaft

Sie hat immer ein offenes Ohr: Bianca Pötter, AWO-Quartiersmanagerin in Baunatal, während eines Beratungsgesprächs.
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Sie hat immer ein offenes Ohr: Bianca Pötter, AWO-Quartiersmanagerin in Baunatal, während eines Beratungsgesprächs.

Gute Nachbarn sind da, wenn man sie braucht. Sie haben immer ein offenes Ohr und geben einem das Gefühl, nicht allein zu sein. Gerade für ältere Menschen, deren Familien nicht in der Nähe wohnen, sind solche nachbarschaftlichen Kontakte von unschätzbarem Wert.

Der Quartiersgedanke der AWO Nordhessen setzt genau da an: Bewohner eines Stadtteils sollen sich kennenlernen und miteinander verbunden fühlen. Ob Beratung rund ums Älterwerden, Quartiersfrühstück, Freizeitangebote oder Nachbarschaftshilfe – die AWO-Quartiere sind starke Netzwerke, die Menschen verschiedener Generationen in Kontakt bringen.

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Koordiniert wird das nachbarschaftliche Miteinander von AWO-Quartiersmanagern, die ein Gespür dafür mitbringen, was die Bewohner des Stadtteils brauchen und wo ihre Interessen liegen. In Kassel beispielsweise, wo das AWO-Quartier von Wehlheiden bis in den Vorderen Westen reicht, geht es weniger um Freizeitangebote für Senioren. „Die sind im Stadtteil ausreichend vorhanden“, sagt Quartiersmanagerin Silvia Wels. Ein Schwerpunkt liege deshalb auf der Beratungstätigkeit. Wie kann ich meine Wohnung altersgerecht umbauen und welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es im Alltag? Das seien Fragen, mit denen sich Senioren und Angehörige an das Quartiersbüro wenden.

Lebendiges Miteinander

Das AWO-Quartier „Am Stadtpark“ in Baunatal hingegen ist von einem lebendigen Miteinander geprägt. Hier engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich für ihre Nachbarschaft. Es gibt unter anderem einen internationalen Generationengarten, einen Spieletreff und Smartphone-Kurse.

In Stadtallendorf steht das AWO-Quartier noch am Anfang, aber schon jetzt ist das Projekt ein Erfolg. Hier trifft man sich beim wöchentlichen Kaffeetrinken oder internationalen Kochen. Bewohner des AWO-Seniorenzentrums begegnen Schülern der Waldschule und Ehrenamtliche besuchen ältere Einwohner, die nicht mehr gut zu Fuß sind, in ihrem Zuhause. Quartiersmanager Georg Thalmann, der gemeinsam mit seiner Kollegin Tanja Stuhl gerade eine Weiterbildung zum Netzwerkmanager absolviert, ist sich sicher: „Ein soziales Netz hilft gegen drohende Vereinsamung.“

AWO-Quartiere gibt es inzwischen in Kassel, Baunatal, Bebra, Petersberg und Stadtallendorf. Kontaktdaten und weitere Informationen zu den vielfältigen Angeboten gibt es im Internet unter: awo-nordhessen.de/quartier.html  pdf

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