Im Winterhalbjahr aktiv bleiben - Was Senioren bei Schwindelattacken tun können

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Frostige Temperaturen, überfrierende Nässe, Schneematsch, früh einsetzende Dunkelheit: Uns alle, aber insbesondere ältere Menschen, stellt die Winterzeit vor erschwerte Bedingungen.

Neben den Gefahrensituationen, die Glätte und schlechte Sicht mit sich bringen, kommt bei Senioren oft noch eine Anfälligkeit für plötzlich einsetzenden Schwindel hinzu. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt wenigstens einmal jährlich. Aus Furcht vor gesundheitlichen Folgen schränken viele Betroffene ihre Aktivität ein. Doch sich zu Hause zu verkriechen ist die falsche Reaktion. Treten Schwindelanfälle häufiger auf, ist es ratsam, die Ursachen zunächst bei einem Arztbesuch abzuklären.

Durchblutung verbessern Oftmals sind Durchblutungsstörungen der Auslöser. Muskeln und Organe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden - Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Schwindelanfälle sind die Folge. In diesem Fall kann beispielsweise der Einsatz des natürlichen Arzneimittels Vertigoheel ein gutes Therapieergebnis erzielen. In einer jüngst veröffentlichten Studie wurde der Einsatz des Mittels bei über 2000 älteren Patienten mit unspezifischem Schwindel untersucht. Schon nach kurzer Zeit besserten sich die Beschwerden, und die dadurch bedingten alltäglichen Einschränkungen nahmen deutlich ab. Vertigoheel gibt es als Tabletten oder Tropfen in der Apotheke.

Gut gerüstet an die frische Luft

Wenn Anzahl, Dauer und Stärke der Schwindelanfälle nachlassen, nimmt parallel dazu die Sicherheit zu und die Lebensqualität steigt. Auch in der kalten Jahreszeit ist es wesentlich für das Wohlbefinden, ausreichend Bewegung an der frischen Luft in den Tagesablauf einzuplanen. Gerade im Winter sollte man hier das Augenmerk auf festes Schuhwerk mit guter Profilsohle legen. Für Senioren empfiehlt sich ein Gleitschutz, der ähnlich wie ein Steigeisen unter die Schuhsohle geschnallt wird. Auch für Gehstöcke gibt es spezielle Spikes, da die Gummipfropfen auf Schnee oft nicht halten. Wer trotz der Antirutsch-Hilfen möglichst gut geräumte und ausgeleuchtete Spazierwege wählt, senkt das Unfallrisiko. (djd/nh)

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