Wirkt antibakteriell und ist in Maßen gesund: Zimt

Der Weihnachtsklassiker Zimtsterne: Zu viel Zimt sollten Hobbybäcker lieber nicht naschen. Foto: dpa-infocom

"...und ein bischen Zimt? Das stimmt.", heißt es bei Rolf Zuckowski. Denn das Gewürz darf in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen. Zu viel sollten Hobbybäcker allerdings nicht davon naschen. In Maßen wirkt Zimt antibakteriell und fördert die Darmbewegung.

Bonn (dpa/tmn) - Zimt ist fester Bestandteil der Weihnachtsbäckerei und anderer Naschereien. Das Gewürz ist reich an ätherischen Ölen, die ihm seinen typischen Geschmack und Geruch verleihen.

Wichtigster Aromastoff ist das Zimtaldehyd, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert. Ceylon-Zimt ist sehr hochwertig - er enthält insgesamt mehr ätherische Öle als der günstigere und weniger hochwertige Cassia-Zimt.

Beide Sorten enthalten außerdem Cumarin, das Leberprobleme verursachen können soll, wenn man sehr viel davon konsumiert. Der günstigere Cassia-Zimt enthält mehr Cumarin. Wer täglich mindestens zwei Gramm Zimt zu sich nimmt, was etwa einem gestrichenen Teelöffel entspricht, greift daher besser zu Ceylon-Zimt.

Und der aid empfiehlt, dass beispielsweise Kinder von Gebäck, das sehr viel Zimt enthält wie etwa Zimtsterne, nicht so viel essen. Die Öle im Zimt tun dem Körper aber gut: Zimtöl wirkt laut aid antibakteriell, hemmt das Pilzwachstum und fördert die Darmbewegung.

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