Wohlhabende Frauen sind anfälliger für Schwarzen Hautkrebs

Menschen aus wohlhabenden Verhältnissen sind offenbar anfälliger für Schwarzen Hautkrebs. In einer kalifornischen Studie wurden sogenannte Melanome bei Frauen aus wohlhabenden Vierteln wesentlich häufiger diagnostiziert als bei jenen, die in ärmeren Gegenden wohnten.

Ähnlich wie in Deutschland nimmt auch in den USA die Zahl der Hautkrebs-Erkrankungen stark zu.

Unter der weißen Bevölkerung hat sich die Häufigkeit von Melanomen binnen 30 Jahren mehr als verdoppelt. Forscher der Universität von Kalifornien analysierten nun das Krebsregister des US-Staates auf Melanome bei weißen Frauen im Alter von 15 bis 39 Jahren.

Resultat: Je höher der soziale Status, desto stärker stieg das Risiko, an Schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Bezogen auf Gebiete mit hoher UV-Strahlung lag die Gefährdung in sehr wohlhabenden Vierteln um 73 Prozent höher als in besonders armen Gegenden.

Die Forscher führen dies vor allem darauf zurück, dass Frauen aus reicheren Schichten mehr Zeit in der Sonne oder in Solarien verbringen. (dapd)

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