Zähneputzen schützt vor Krebs

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Zähneputzen schützt vor Krebs

Baierbrunn - Wer sein Gebiss richtig pflegt, kann seine Zähne vor Karies bewahren. Jetzt haben Forscher in einer Studie eine weitere positive Wirkung entdeckt: Mundhygiene schützt auch vor Krebs.  

Regelmäßige Mundhygiene schützt nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern kann auch dazu beitragen, Krebserkrankungen der Speiseröhre und der Atemwege zu verhindern, berichtet die "Apotheken Umschau".

Wissenschaftler aus Japan fanden dies in einer Studie mit 856 Krebspatienten und 2696 Kontrollpersonen heraus. Wer zweimal täglich gründlich putzte, hatte bereits einen Vorteil gegenüber Einmalputzern.

Der Zahn: Von Krone bis Wurzel

Der Zahn: Von Krone bis Wurzel Das Gebiss eines Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen. Jeder besteht aus der Krone, dem Hals und einer Wurzel, die fest im Knochen eingewachsen ist. Das Zahnfleisch wächst in den Zahn und bildet eine Bakterienbremse. © obs/blend-a-med
Von Mark bis Schmelz Von innen nach außen gibt es folgende Schichten: das von Gefäßen und Nerven durchzogene Mark, das Zahnbein und den Schmelz aus Hydroxylapatit und Fluorid als Schutzschild. © obs
Knochen Der Kieferknochen dient als Verankerung für die Zähne, er bleibt nur unter ständigem Druck stabil. Fehlt der Druck, weil ein Zahn ausgefallen ist, baut sich die Knochensubstanz ab. © obs
Jedes Jahr gehen in Deutschland 14 Millionen Zähne verloren. Zahnkiller Nummer eins ist die Paradontitis. Die Zahnfleischentzündung hat Karies vom ersten Platz verdrängt. © Obs/Oral B
Zahnerkrankungen: Karies ist die häufigste Infektionskrankheit des Menschen, nur ein Prozent der Erwachsenen ist kariesfrei. Die Beläge auf den Zähnen produzieren mit dem Zucker aus der Nahrung Säuren, die in den Zahnschmelz eindringen und ihn auflösen. © obs
Pardontitis Die Parodontitis ist eine schwere Entzündung des Zahnfleisches, bei der sich das Gewebe zurückbildet und den Zahnhals nicht mehr fest umschließt. Sie ist die Hauptursache für Zahnverlust. © obs
Plaque & Zahnstein Zahnbelag (Plaque) ist eine bakterielle Ablagerung auf den Zähnen. Bildet er als Kruste eine Verbindung mit dem Zahn, wird er zu Zahnstein. Dieser bakterielle Biofilm muss sorgfältig entfernt werden. © dpa
Implantat: Zahn sitzt auf einer Schraube im Knochen © obs/proDent e.V.

Laut den Untersuchungen erzeugen Bakterien im Mund krebserregendes Acetaldehyd. Durch die regelmäßige Zahnpflege, werden die Bakterien und die krebserregenden Substanzen einfach weggebürstet. Nach der Studie profitieren auch Menschen, die stark Rauchen oder regelmäßig Alkohol trinken vom Zähneputzen.

Quelle:

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/hed.21649/abstract

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