Zeit und Gänseblümchen

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Reich gedeckter Tisch: Der Wiesenfelder Frauenkreis hatte nicht nur die Andacht, sondern auch die Speisen für den traditionellen Herbstbrunch der Wiesenfelder und Birkenbringhäuser Senioren vorbereitet.

Es gab eine kräftige Kartoffelsuppe, Brot, Wurst aus heimischer Produktion, dazu Obst – der Tisch war reich gedeckt, als sich die Mitglieder und Gäste des DRK-Seniorenclubs Birkenbringhausen-Wiesenfeld zu ihrem traditionellen Brunch trafen, einem ausgedehnten Frühstück mit thematischem Angebot.

Gastgeber war wie auch in den vergangenen Jahren der evangelische Frauenkreis aus Wiesenfeld, der im dortigen Dorfgemeinschaftshaus die Tische und  das Büfett festlich geschmückt hatte. Gemeinsam mit Christa Schreiber stellten die Frauen ihre Tischkärtchen  sowie Text- und Liedbeiträge unter biblische Worte wie „Meine  Zeit, Herr, steht in deinen Händen“, wobei sie viele Bezüge zur Thematik „Zeit“ in Vergangenheit und Gegenwart deutlich machten.

Textile Kunst: Christine Ochse stellte ihre Handarbeiten im DGH aus.

Gerade die dunkle Jahreszeit im November, so meinte Ortsvorsteher Günter Beck in seinem Grußwort, fordere dazu auf, in den Dörfern Momente der Begegnung zu schaffen, die Licht in den Alltag trügen. Er dankte insbesondere den Leiterinnen Birgit Schmidt (Birkenbringhausen) und Johanna Beaupain (Birkenbringhausen) für ihr soziales Engagement, solche Angebote für ältere Mitbürger zu organisieren. Unterstrichen mit viel Anerkennung wurde dies auch von DRK-Altenbetreuerin Elfriede Ramb.

Tipps von Dr. Dietrich

In seinem Gesundheitstipp zur Naturheilkunde für die Senioren widmete sich Dr. Hans Hermann Dietrich vom Kreisvorstand des Roten Kreuzes dem Gänseblümchen, im Volksmund auch „Tausendschönchen“ oder „Maßliebchen“ genannt: Es regt den Stoffwechsel an und ist gut bei Rheuma, Gicht und Leberleiden. Blätter und Körbchen enthalten Tannin, Saponin, ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe,  die schleimlösend, adstringierend, blutreinigend, leicht abführend sowie leicht schmerz- und krampfstillend wirken. „Ein unscheinbares Pflänzchen mit großer Heilkraft“, meinte der Mediziner.

Das gemütliche Gespräch der Wiesenfelder und Birkenbringhäuser Senioren beim ausgedehnten gemeinsamen Frühstück wurde musikalisch begleitet von Eckhard Lauer, der die Zither spielte. (zve)

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