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50 Jahre Luftrettung in Frankfurt

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Luftrettung in Frankfurt
"Luftrettung" steht auf einer Jacke eines Besatzungsmitglieds von einem Zivilschutz-Hubschrauber. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa/Archivbild

Rundes Jubiläum für die Luftrettung in Frankfurt und für „Christoph 2“: Am 15. August 1972 wurde der Zivilschutz-Hubschrauber offiziell in Dienst gestellt. Seit 2008 startet er vom Landedeck der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) Frankfurt zu etwa 1 100 Einsätzen jährlich. Der Hubschrauber und sein Team sind in Minutenschnelle startklar, um in einem Einsatzradius von 60 km schnelle Hilfe aus der Luft zu leisten - im Bedarfsfall fliegt er auch darüber hinaus.

Frankfurt/Main - Der medizinische Mehrwert der Rettungshubschrauber und der Luftrettung stehe „außer jedem Zweifel“, sagte Reinhard Hoffmann, der Ärztliche Direktor der BGU, anlässlich des Jubiläums. „Nicht zuletzt bei Großschadenslagen mit einem Massenanfall von Schwerverletzten zeigt das Netz der deutschen Luftrettung immer wieder auch medial eindrücklich seine Leistungsfähigkeit.“

Hoffmann plädierte zugleich dafür, Nachteinsätze von Rettungshubschraubern bei schweren Verkehrsunfällen zunehmend und flächendeckend möglich zu machen. „Christoph 2“ zum Beispiel darf derzeit nach Sonnenuntergang nicht mehr starten.

Die Crew von „Christoph 2“ rückt am häufigsten zu Verkehrs- und Arbeitsunfällen aus. Im Vergleich zu anderen Zivilschutzhubschraubern ist im „Christoph 2“ der Anteil der Traumapatientinnen und -patienten am höchsten. Pro Tag werden durchschnittlich drei bis vier Einsätze geflogen. Im vergangenen Jahr waren es laut Bilanz des Bundesamts für Bevölkerungsschutz insgesamt 1083. dpa

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