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Fünf Verletzte bei schwerem Unfall auf der A7 in Nordhessen

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Von: Helmut Wenderoth

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Der Verkehr läuft auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle auf der A7 bei Malsfeld (Schwalm-Eder-Kreis) vorbei.
Der Verkehr läuft auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle auf der A7 bei Malsfeld (Schwalm-Eder-Kreis) vorbei. © Helmut Wenderoth

Auf der A7 bei Malsfeld kollidieren am Samstag (4. Juni) zwei Fahrzeuge. Mehrere Menschen werden teils schwer verletzt, die Autobahn wird gesperrt.

Malsfeld – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstag um 13.40 Uhr auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg und Malsfeld in Richtung Nord. In der Gemarkung Malsfeld war ein mit vier Personen besetzter BMW auf ein Wohnmobil aufgefahren. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, ereignete sich der Unfall vermutlich beim Spurwechsel.

Der BMW krachte in das Heck des Wohnmobils. Dabei wurden alle vier Insassen der Limousine, aus Warstein (Nordrhein-Westfalen), und der 78-jährige Fahrer des Wohnmobils aus Heidelberg (Baden-Württemberg) verletzt. Die 75-jährige Beifahrerin blieb unverletzt. Nach Information durch den Leitenden Notarzt sind vier Personen schwer, aber nicht lebensbedrohlich, und eine Person eher leicht verletzt. Der Fahrer des PKW ist 60 Jahre alt, seine Ehefrau 59 und die beiden weiteren Insassen 58 und 64 Jahre. Alle fünf Verletzten wurden vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht.

Ein Autowrack steht nach einem Unfall auf der A7 bei Malsfeld.
Ein Autowrack steht nach einem Unfall auf der A7 bei Malsfeld. © Helmut Wenderoth

Unfall auf der A7 bei Malsfeld: Großeinsatz des Rettungsdienstes

Der Unfall verursachte einen Großeinsatz der Rettungsdienste. Der Unfallrettungszug der Freiwilligen Feuerwehr Homberg, zwei Notärzte aus Melsungen und Homberg, sowie fünf Rettungswagen, und von der Leitung des Rettungsdienstes beim Schwalm-Eder-Kreis der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter für den Rettungsdienst, sowie mehrere Beamte der Autobahnpolizei waren an der Unfallstelle. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Homberg/Efze, Udo Helwig.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war nur der linke Fahrstreifen befahrbar. Es bildete sich ein Kilometer langer Stau. Nachdem die Feuerwehrleute die Trümmer von der Fahrbahn geräumt und ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut hatten, wurde der total beschädigte BMW von der Feuerwehr mit der Seilwinde von der mittleren Fahrbahn gezogen. Gegen 15.45 Uhr waren alle Fahrspuren in Richtung Nord wieder frei. Die Beamten schätzen den Schaden an den beiden Fahrzeugen auf 50 000 Euro. Erst am Freitagmorgen (3. Juni) hatte es auf der A7 etwas weiter südlich den bislang letzten tragischen Verkehrsunfall gegeben. Zwischen dem Kirchheimer und dem Hattenbacher Dreieck stürzte dort ein Harley-Fahrer und erlitt schwere Verletzungen. (Helmut Wenderoth)

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