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Bahnhof Marburg: Zuggast verschläft und zieht die Notbremse

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Von: Jörg Paulus

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Eine Notbremse in einem Zug. (Symbolbild)
Nachdem ein 24-Jähriger aus Goslar verschlafen hatte, betätigte er nach Abfahrt des Zugs in Marburg die Notbremse © Christoph Soeder/dpa

Ein 24-Jähriger hat in einem Nahverkehrszug nach der Abfahrt des Zuges die Notbremse gezogen, da er seinen Ausstieg in Marburg verschlafen hatte.

Marburg – Wie die Polizei am Montag, 17. Oktober, berichtete, ereignete sich der Vorfall am Freitag, 14. Oktober, gegen 19.40 Uhr im Bahnhof von Marburg. Der Mann gab hinterher gegenüber der Bundespolizei an, dass er Panik bekommen habe, als er bemerkt hatte, dass er den Halt verschlafen hatte. Deshalb habe er die Notbremse gezogen.

Notbremse am Bahnhof Marburg gezogen: Vergehen kostet Mann 200 Euro

Ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Kassel, der sich im Zug befand, nahm daraufhin die Personalien des 24-Jährigen auf, der durch das Ziehen der Notbremse eine „Fahrpreisnacherhebung“ von 200 Euro zahlen musste. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei dem Fahrgast einen Wert von knapp über 1 Promille.

Die Bundespolizei hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des „Missbrauchs von Nothilfemitteln“ eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann seine Reise fortsetzen. (Jörg Paulus)

Im Juli dieses Jahres musste die Polizei am Bahnhof in Marburg eingreifen. Dort war eine junge Frau Opfer eines mutmaßlich homophoben Angriffs geworden.

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