Auslöser: Reise nach Dubai

Betroffene aus Fulda äußern Zweifel an Corona-Testpraxis: Denn sie haben diese Entdeckung gemacht

Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet.
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Drei Fuldaer haben Zweifel an einer Corona-Testpraxis. (Symbolbild)

Der im bundesweiten Vergleich massiv hohe Inzidenzwert im Landkreis Fulda wirft Fragen auf: Wo liegt der Grund für die exorbitant hohen Fallzahlen? Liegt es vielleicht an einer Testpraxis, wie drei Betroffene aus dem Landkreis Fulda vermuten?

Fulda - Ingo Hartmann, Markus Oestreich und Konstantin Zimmermann vermuten, dass die hohen Corona*-Fallzahlen im Landkreis Fulda* an der Testpraxis liegen. Was war passiert? Als die drei beruflich nach Dubai reisen wollen, werden sie getestet. Hartmann und Oestreich werden informiert, dass ihr PCR-Test positiv war. Zimmermanns Ergebnis lässt auf sich warten. Deshalb fliegt er nach Dubai und begibt sich noch am Airport in ein Testcenter. Das Ergebnis des Tests: Negativ! Als er sein Laptop öffnet, sieht er das Ergebnis aus Fulda: Positiv! Bei der Wiedereinreise nach Deutschland ist das Ergebnis wieder negativ.

Dennoch müssen die Fuldaer in Quarantäne, in der sie sich mit ihren Testergebnissen beschäftigen*. Und sie stellen fest: Der CT-Wert liegt bei allen drei über dem Wert 34. Dabei ist die Virenmenge in diesem Bereich so gering, dass die Person andere nicht anstecken kann. Und es gibt Labore, die einen Test bereits als negativ werten, wenn im Bereich von bis zu 35 Zyklen das Coronavirus nicht sichtbar geworden ist – im Medizinischen Versorgungszentrum Osthessen (MVZ) dagegen gilt ein Test bis zu einem CT-Wert von 45 noch positiv. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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