Firmen und Anwohner betroffen

Bei Bomben-Fund Evakuierung von 6000 Bürgern nötig – Worst-Case-Szenario vorbereitet

Sollte es zu einer Evakuierung am Rauschenberg kommen, wären laut der Gemeinde Petersberg entsprechende Maßnahmen für die 6000 betroffenen Bürger getroffen.
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Sollte es zu einer Evakuierung am Rauschenberg kommen, wären laut der Gemeinde Petersberg entsprechende Maßnahmen für die 6000 betroffenen Bürger getroffen. (Symbolbild)

Die Bombensuche am Rauschenberg in Fulda läuft auf Hochtouren. Sollte es zu einer Evakuierung kommen, wären rund 6000 Bürger und einige Firmen betroffen. 

Fulda - Seit Anfang des Jahres suchen Experten am Rauschenberg im Kreis Fulda* nach Kampfmittelresten aus dem Zweiten Weltkrieg. Bis Mitte Juli wurden in einer Tiefe von bis zu anderthalb Metern mithilfe von Sonden rund 1,5 Tonnen Sprengmittelreste gefunden, berichtet Sebastian Kircher, Pressesprecher der Gemeinde Petersberg. Unter den Funden waren etwa Phosphorbomben, Granatpatronen, eine Bazooka und vieles mehr.
Wegen der Bombensuche wurde im Kreis Fulda an einem umfangreichen Evakuierungskonzept gearbeitet, welches fuldaerzeitung.de* verrät.

Bisher konnten die Funde entweder vor Ort entschärft oder gefahrlos abtransportiert werden. Doch jetzt untersuchen Experten der Firma Tauber aus Münster auch tiefere Erdschichten mit schwerem Gerät und fahren auch mit Baggern in das Waldgebiet. Möglich, dass jetzt auch größere Teile auftauchen. „Insbesondere mögliche Fliegerbomben, wie sie etwa im Rhein-Main-Gebiet immer wieder gefunden werden, bereiten uns Sorgen“, sagt Kircher. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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