Essen to go und viele Pakete

Abfalleimer in hessischen Haushalten im Corona-Jahr voller als sonst - Mehr Hausmüll in Fulda

Mülltonnen vor einem Mietshaus an der Straße quillen über
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Kommunen in Hessen registrieren mehr Müll im Corona-Jahr.

Kochen zu Hause, Essen to go und viele Pakete - manche Folgen der Corona-Pandemie lassen sich am Müllaufkommen ablesen. In einem Bereich gab es 2020 besonders auffällige Entwicklungen.

Frankfurt/Fulda - Die veränderten Gewohnheiten im Corona*-Alltag haben sich im vergangenen Jahr auch in hessischen Mülltonnen bemerkbar gemacht. Kommunen in Hessen* registrierten im ersten Pandemie-Jahr eine Zunahme gerade des Rest- und Verpackungsmülls in Privathaushalten*. Auch in anderen Bereichen wurde 2020 deutlich mehr weggeworfen als sonst. „Die Entwicklungen sind gewissermaßen ein Spiegel des Pandemieverlaufs beziehungsweise logische Folgen der staatlichen Beschränkungen“, erläutert der Sprecher der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), Stefan Röttele.

So fielen in Frankfurt 2020 nach vorläufigen Zahlen zwischen dem Beginn der Corona-Krise mit dem ersten Lockdown im März sowie November drei Prozent mehr Restmüll an als im Vorjahreszeitraum. Beim Verpackungsmüll (Gelbe Tonne) gab es einen Anstieg um 5 Prozent, beim Bioabfall einen um acht und beim Altglas ein Plus von 11 Prozent. Der Grund: Wer mehr daheim ist, kocht häufiger und es fällt mehr Rest- und Biomüll an. Und: Wo mehr Essen zum Abholen und Liefern bestellt sowie online geshoppt wird - ablesbar an der Menge von Verpackungsmüll oder Kartonagen. In Fulda* fiel gegenüber 2019 rund 4 Prozent mehr Hausmüll an. Das liege vor allem an den wachsenden Papier-Müllmengen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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