Weniger Kunden im Lockdown

Erkältungsmittel sind in Corona-Pandemie nicht mehr gefragt - Apotheker aus Fulda gibt Einblicke

Erkältungsmittel sind in der Corona-Pandemie nicht mehr gefragt, berichtet ein Apotheker aus Fulda.
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Erkältungsmittel sind in der Corona-Pandemie nicht mehr gefragt, berichtet ein Apotheker aus Fulda.

Andere Präparate, weniger Kunden und die Konkurrenz im Internet – die Auswirkungen der Pandemie auf die Apotheken sind enorm. Apotheker Uwe Markschies berichtet von seinem Alltag seit Beginn der Krise. 

Fulda - Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, in der Apotheke um die Ecke bekommen Patienten beinahe alles, was sie zur Linderung ihrer Leiden benötigen. In Zeiten der Corona-Pandemie jedoch habe auch die Apotheke einbüßen* müssen – auf unterschiedliche Art und Weise, wie Apotheker und Mitinhaber der Stadtapotheke in Fulda sowie der Turm-Apotheke in Künzell, Uwe Markschies, erklärt.

In seiner Apotheke in der Fuldaer Bahnhofstraße habe er es mit einer gesunkenen Kundenfrequenz seit Beginn der Corona-Pandemie zu tun – vor allem während der beiden Lockdowns. Seine Filiale in Künzell hingegen habe weniger gelitten. Er schätzt, es seien in Fulda bis zu 30 Prozent, in Künzell etwa 20 Prozent weniger Kunden vorbeigekommen. Ein Grund, den Apotheker Markschies vermutet, ist, dass viele nun Online-Apotheken bevorzugen würden. Dennoch: „Wir fühlen uns noch privilegiert, denn wir dürfen ja – im Gegensatz zu anderen – öffnen“, sagt er. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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