750 Fälle in einer Woche

Der Kreis Fulda ist Hessens Corona-Hotspot: Landrat verrät, woher die zahlreichen Infektionen kommen

Bleiben Cafés und Restaurants weiter geschlossen? Politik und Wissenschaft denken über eine Verlängerung des Corona-Lockdowns über den 10. Januar hinaus nach (Symbolfoto).
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Trotz Ausgangssperre ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Fulda gestiegen. Nun nennt der Landrat die Hintergründe.

750 positive Corona-Fälle sind dem Gesundheitsamt des Landkreises Fulda in der vergangenen Woche übermittelt worden. Die 7-Tage-Inzidenz schnellt damit in die Höhe und liegt am Montag, 11. Januar, bei 346. Landrat Bernd Woide erklärt nun, woher die Neuinfektionen kommen.

Fulda - Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda hat zum wiederholten Mal den Wert von 300* überschritten und lag am Sonntag bei 359. Mit einer Inzidenz von 346 am Montag hat der Landkreis Fulda immer noch den höchsten Wert in Hessen und befindet sich auch bundesweit im oberen Bereich. Aus diesem Grund haben sich Landrat Bernd Woide und Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (beide CDU) am Sonntagabend nach der Analyse der Zahlen über die Hintergründe der Pandemie-Situation geäußert.

Etwa 750 positive Corona-Fälle seien in der vergangenen Woche dem Gesundheitsamt in Fulda übermittelt worden: „Auf der Grundlage der Fallermittlungen können wir sagen, dass rund 500 Fälle innerhalb des Hausstandes oder bei privaten Treffen aufgetreten sind; rund 200 Fälle betreffen Pflegeeinrichtungen mit Schwerpunkten in Fulda, Hünfeld, Flieden und Bad Salzschlirf. Die 500 Infektionsfälle aus dem privaten Umfeld verteilen sich dabei quer über den Landkreis. Ein regionaler Schwerpunkt ist nicht festzustellen“, sagte Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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