Auch weniger Taufen

Weniger Hochzeiten in der Corona-Pandemie: Paare verschieben vor allem kirchliche Trauungen in Fulda

In einem Brautmodengeschäft sind mehrere Brautkleider ausgestellt.
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In Fulda haben Paare vor allem ihre kirchliche Trauung wegen der Corona-Pandemie verschoben.

Es gibt Tage im Leben eines Menschen, die sind besonders – etwa Taufen und Hochzeiten. Doch auch vor ihnen macht die Corona-Pandemie nicht Halt.

Kreis Fulda - Es scheint, als hätten Brautpaare, die sich für eine standesamtliche Hochzeit* entschieden hatten, der Corona*-Pandemie die Stirn geboten, denn bei den standesamtlichen Trauungen im ersten Pandemiejahr ist kein Rückgang zu verzeichnen. Das berichtet Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda*. Gut 400 Ehen seien im Jahr 2020 geschlossen worden, ähnlich viele wie im Vorjahr, in dem die Pandemie noch nicht grassierte. „Und auch im laufenden Jahr zeichnet sich keine wesentliche Änderung der Zahlen ab“, sagt Heller.

Für das aktuelle Jahr seien jedoch bisher zwei Termine auf das kommende Jahr verschoben worden, weitere sieben Paare hätten ihren Trautermin vom Frühjahr auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben. Lediglich sieben Paare hätten sich dazu entschlossen, ihre standesamtliche Heirat abzusagen. „Die Begründungen sind in den meisten Fällen ähnlich, und oft durch die Folgen der Corona-Pandemie bestimmt“, erklärt Heller. Mal habe die gewünschte Feier-Location abgesagt, mal sei aufgrund der Bestimmung gar keine Feier in der gewünschten Form möglich gewesen, in einzelnen Fällen sei auch die Einreise der Verlobten oder des Verlobten wegen der Corona-Bestimmungen nicht möglich gewesen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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