Pauschale für Krankenhäuser

Corona-Bonus kommt nicht an: Erlös des Klinikums Fulda geht um zweistelligen Millionen-Betrag zurück

Ein Mitarbeiter behandelt im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald einen Covid-19-Patienten.
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Das Klinikum Fulda verzeichnet im Corona-Jahr 2020 Erlösrückgänge im zweistelligen Millionenbereich.

Die Regelung zu den Ausgleichszahlungen für freigehaltene Betten in Krankenhäusern sind bis 11. April verlängert worden. Eine Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hat Erlöse und Leistungen der Krankenhäuser von Januar bis September 2020 untersucht. Das Ergebnis lässt aufhorchen.

Region - Von den sogenannten Freihaltepauschalen haben vor allem psychosomatische Kliniken* profitiert. Große Häuser, die oft einen hohen Anteil an Corona*-Patienten behandelt haben, hingegen weniger. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie der TU Berlin und des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung hervor, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellt wurde.

Das Klinikum Fulda* als koordinierendes Krankenhaus in der Corona-Pandemie verzeichnet 2020 Erlösrückgänge im zweistelligen Millionenbereich. Zwar werden die Verluste durch die Zahlungen des Bundes zum Teil kompensiert. Dennoch schließt das Jahr 2020 mit einem negativen Ergebnis ab, wie Barbara Froese, Pressesprecherin des Klinikums, erklärt. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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