Autofahrer in Erklärungsnot

Corona-Sonderkontrollen im Main-Kinzig-Kreis: Polizei erwischt 23 Nachtschwärmer

Nach 21 Uhr füllte sich der Parkplatz eines Discounters in Salmünster schnell mit Fahrzeugen, deren Insassen überzeugend erklären mussten, warum sie jetzt noch auf den Straßen unterwegs sind. Nicht allen gelang dies.
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Nach 21 Uhr füllte sich der Parkplatz eines Discounters in Salmünster schnell mit Fahrzeugen, deren Insassen überzeugend erklären mussten, warum sie jetzt noch auf den Straßen unterwegs sind. Nicht allen gelang dies.

Um die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen einzudämmen, gilt im Main-Kinzig-Kreis derzeit eine nächtliche Ausgangssperre. Ihre Bemühungen hat die Polizei in den letzten Tagen forciert und vor Weihnachten die größte Kontrollaktion des Kreises vorgenommen.

Schlüchtern/Gelnhausen - Am späten Abend und in den ersten Nachtstunden waren in den Tagen vor Weihnachten zwei Dutzend Beamte von Land und Bund – unterstützt von drei Ordnungspolizisten der Stadt Schlüchtern – unterwegs, um die Einhaltung der Sperre zu überprüfen. Dabei gingen ihnen einige „schwarze Schafe“ ins Netz.

Beispielsweise wurde der Fahrer eines Autos mit Mainzer Kennzeichen erwischt. Er dachte, die Ausgangssperre gelte nur für Fußgänger, nicht für Autofahrer - sagte er jedenfalls. Der Beginn einer intensiven Diskussion mit den Beamten. Am Ende seine Bitte, mal ein Auge zuzudrücken. Doch die Polizisten wiesen den Herrn freundlich und bestimmt darauf hin: Die Sperre gilt für alle gleichermaßen. Bei einer weiteren Kontrolle zur Ausgangssperre flüchtete ein Fahrer sogar vor der Polizei. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digtal-Netzwerks

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