Personalmangel schlägt voll durch

Corona stellt Krankenhäuser in Osthessen massiv unter Druck - Wenn Mitarbeiter fehlen, bleiben Betten frei

Das Alsfelder Krankenhaus wird in den kommenden Jahren für 75 Millionen saniert.
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Die Corona-Pandemie übt auf die Krankenhäuser in Osthessen massiven Druck auf. (Symbolfoto)

Sie sind da, wo die Pandemie ihre ganze Härte zeigt – in den Krankenhäusern. Dort behandeln Pfleger, Krankenschwestern, Ärzte und Therapeuten seit Monaten Corona-Patienten. Mitunter infizieren sich aber auch die Mitarbeiter mit dem Virus. Das stellt die Häuser vor Herausforderungen.

Region - „In den letzten Wochen, vor allem im Dezember, war die Personalsituation äußerst angespannt. Seit Mitte November waren rund neun Prozent unserer Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden“, erklärt Alexandra Pröhl, Pressesprecherin der Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern und Gelnhausen. Dadurch habe es immer mal wieder die Situation gegeben, dass freie Betten vorübergehend nicht belegt werden konnten.

Das kommt zum Beispiel auch am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda und am Klinikum Fulda vor. „Schon unter normalen Bedingungen der Pflegepersonal-Untergrenzen-Verordnung ist es nicht immer einfach, die Stationen und Bereiche personell funktionsfähig zu halten“, sagt Barbara Froese, Pressesprecherin des Klinikums Fulda. Wenn dann noch hinzukomme, dass Klinik-Mitarbeiter wegen Corona in Quarantäne* müssen, verschärfe sich diese Problematik. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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