Corona-Pandemie

„Es ist absurd!“ - Reisebus-Unternehmen in Osthessen kämpfen mit Regel-Wirrwarr

Reisebus-Unternehmer haben aktuell mit einem Regel-Wirrwarr zu kämpfen. (Symbolfoto)
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Reisebus-Unternehmer haben aktuell mit einem Regel-Wirrwarr zu kämpfen. (Symbolfoto)

In Hessen sind Busreisen seit dem 17. Mai wieder möglich – allerdings nur in Landkreisen, die nicht unter die Beschränkung der Bundesnotbremse fallen. Trotz der Corona-Lockerung stehen die Reisebus-Unternehmen vor Problemen.

Osthessen - Im Vogelsbergkreis* dürfte man in einen Reisebus steigen, der voll besetzt ist. In Baden-Württemberg müsste dieser Bus allerdings die Hälfte der Fahrgäste rauslassen, weil dort wegen Corona* nur 50 Prozent der Plätze belegt sein dürfen. Und in Niedersachsen müsste der Bus sich in ein Cabrio verwandeln, um die Straßen befahren zu dürfen: „Es ist absurd“, kommentiert Volker Tuchan, Geschäftsführer beim Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO).

Es sei erfreulich, dass in Hessen* Reisebusse seit dem 17. Mai wieder fahren dürfen, der Flickenteppich innerhalb Deutschlands sei jedoch ein Problem: „Es fehlt an einer einheitlichen Regelung. Busreisen hören nicht an den Landesgrenzen auf*. Wenn Busunternehmen momentan nach Thüringen oder Sachsen fahren, wo touristische Busreisen noch nicht wieder erlaubt sind, riskieren sie ein Bußgeld“, erklärt der 46-Jährige. Zwar könne man annehmen, dass für Busunternehmen das gilt, was am jeweiligen Standort Regel ist, das sei aber nicht in allen Bundesländern Usus. Der Landesverband vertritt 160 der rund 200 Busunternehmen in Hessen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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