Quer durch die Gesellschaft

Telefonseelsorge in Pandemie-Zeiten: 14 Prozent rufen wegen Corona an

Circa 14 Prozent der Anrufer bei der Telefonseelsorge belastet das Thema Corona. (Symbolfoto)
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Circa 14 Prozent der Anrufer bei der Telefonseelsorge belastet das Thema Corona. (Symbolfoto)

Für die einen ist es das Fest der Liebe, für andere sind es Tage der Einsamkeit: An Weihnachten ist die Not mancher Menschen am größten. Corona hat die Situation noch verschärft. Bei der Telefonseelsorge Fulda läutet häufiger der Apparat als sonst. 

Fulda - Es klingelt. Margot weiß nicht, wer dran ist, was sie erwartet. Die 62-Jährige weiß aber, dass es jemand ist, der sprechen möchte. Vielleicht über ein Problem. Vielleicht, weil er einsam ist oder Angst vor Corona hat. Oder sich in dieser Ausnahmesituation noch stärker von der Gesellschaft entrückt fühlt als sonst. Die Telefonseelsorge ist ein Ort, wo dieser Mensch seine Sorgen formulieren kann, wo es jemanden gibt, der ihm sein Ohr schenkt. Jemanden wie Margot.

Sie heißt nicht Margot. Und ist auch nicht 62. Sie ist aber jemand, der in dieser Geschichte stellvertretend steht für die 80 Ehrenamtlichen, die in der Telefonseelsorge Fulda tätig sind – und die völlig anonym bleiben.*Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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