Strengere Vorgaben

Betrug in Corona-Testzentren? Bislang kein Verdachtsfall im Kreis Fulda

Corona in Deutschland: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet  18.485 Corona-Neuinfektionen und 284 neue
Todesfälle. (Symbolfoto)
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Einige Corona-Testzentren stehen im Verdacht, Betrug mit den Schnelltests zu begehen. (Symbolfoto)

Binnen weniger Wochen sind Tausende Corona-Testzentren entstanden. Der Verdacht, dass einige Anbieter zu viel abrechnen, soll jetzt rasch Folgen haben. Im Kreis Fulda gibt es bislang keine Hinweise auf Betrug.

Fulda - Als Konsequenz aus dem Verdacht auf Abrechnungsbetrug bei Corona-Teststellen* sollen schnell strengere Vorgaben kommen. Dazu sind Neuregelungen in der Testverordnung vorgesehen, wie das Bundesgesundheitsministerium nach Beratungen mit den Ressortchefs der Länder mitteilte. Im Blick steht unter anderem, dass Abrechnungsdaten zusätzlich abgeglichen werden müssen und dafür auch die Finanzämter einbezogen werden könnten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte außerdem bereits angekündigt, dass die Vergütung für die Tests gesenkt werden soll.

Mit den kommunalen Spitzenverbänden solle nun über konkrete Maßnahmen gesprochen werden, hieß es nach der Bund-Länder-Schaltkonferenz. Ansatzpunkte sollen demnach etwa sein, dass Sachkosten für gekaufte Tests von den Kassenärztlichen Vereinigungen mit den abgerechneten Tests abgeglichen werden. Teststellen könnten bei diesen auch ihre Steuer-Identifikationsnummer angeben müssen, damit Finanzämter die Zahl der abgerechneten Tests mit angegebenen Umsätzen abgleichen können. Die Testzentren könnten eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamtes vorlegen müssen, dass sie Tests ordnungsgemäß vornehmen. Eine Online-Registrierung reiche dafür nicht. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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