Sechs Patienten auf Intensivstationen

Steigende Corona-Zahlen: So sind die Krankenhäuser in Osthessen gerüstet

In Osthessen befinden sich - Stand Dienstag, 20. Oktober - sechs Corona-Patienten auf Intensivstationen (Symbolbild).
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In Osthessen befinden sich - Stand Dienstag, 20. Oktober - sechs Corona-Patienten auf Intensivstationen (Symbolbild).

Während der ersten Pandemie-Phase war die Sorge um die Behandlungskapazitäten der Krankenhäuser groß. Die Frage, ab wann Maßnahmen wie ein Lockdown verhängt werden, hängt auch mit der Zahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten zusammen. Wie sieht es aktuell in Fulda und Osthessen aus?

Fulda - Noch ist es auf den Intensivstationen in Deutschland vergleichsweise ruhig. 879 Corona*-Patienten wurden – Stand Dienstag, 20. Oktober – dort behandelt. Zum Vergleich: Mitte April waren es zeitweise mehr als 2500. Doch die Werte steigen (Corona-News-Ticker für Hessen*).

„Wir haben deutlich zunehmende Zahlen von Covid-Patienten im Krankenhaus“, sagt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Die Zahl der Covid-19-Patienten, die in den Kliniken intensivmedizinisch behandelt werden müssen, hat sich bundesweit in den vergangenen Wochen verdoppelt. In Berlin nähert sich die Zahl der zuletzt freien Intensivbetten mit 15,6 Prozent dem Wert von 10 Prozent, der unter Medizinexperten als kritisch gilt.

Davon ist man in der Region Osthessen noch weit entfernt. In den Landkreisen Fulda*, Hersfeld-Rotenburg, Main-Kinzig und Vogelsberg befinden sich laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) derzeit sechs Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Von 292 Intensivbetten insgesamt sind in den vier Kreisen derzeit 89 frei – das entspricht etwa 30 Prozent*. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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