Corona in Hessen

Astrazeneca-Stopp: Hessen storniert 30.000 Impftermine

Nach dem Stopp der Astrazeneca-Impfungen sagt Hessen 30.000 Impftermine ab. Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt derweil weiter. Der News-Ticker.

+++ 10.14 Uhr: Die negativen Meldungen rund um die Corona-Impfungen reißen nicht ab. Nun hat das Land Hessen nach dem bundesweiten vorläufigen Stopp der Impfungen mit Astrazeneca auch bei den bereits vergebenen Impf-Terminen reagiert und zehntausende Impfungen storniert. Am Montag (15.03.2021) wurden alle 28 Impfzentren in Hessen nach einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen angewiesen, die Impfungen mit dem Vakzin Astrazeneca umgehend einzustellen. Nun mussten laut Angaben eines Sprechers des hessischen Sozialministeriums die Termine von rund 30.000 Menschen in Hessen abgesagt werden, wie der „Hessische Rundfunk“ berichtet.

Das Paul-Ehrlich-Institut hatte darauf hingewiesen, dass sich Personen, die den Astrazeneca-Impfstoff erhalten und mehr als vier Tage nach der Impfung starke und anhaltende Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen haben, unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollen. Bisher seien in Hessen 114.703 Personen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca geimpft worden, erklärte das Innenministerium gegenüber der „dpa“. 43 Menschen hätten bereits diese Corona-Zweitimpfung erhalten. Laut Robert Koch-Institut bleiben nun von den bisher 264.000 gelieferten Astrazeneca-Dosen in Hessen fast 150.000 auf Lager. Der geplante Bund-Länder-Gipfel wurde vorerst verschoben.

Zehntausende Impf-Termine müssen wegen des Astrazeneca-Stopps in Hessen storniert werden. (Symbolfoto)

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Stadt nähert sich Inzidenz von 200

+++ 7.58 Uhr: Mit Verzögerung hat das RKI die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Aktuell meldet das Robert Koch-Institut (RKI) eine 7-Tage-Inzidenz von 89,1 (Vortag 88). Es gibt 361 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 20 neue Todesfälle.

Die höchste Inzidenz in Hessen hat weiterhin die Stadt Offenbach mit 178,1 (Vortag: 179,6), gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis mit 147,2 (Vortag: 149,2), dem Kreis Offenbach 125,1 (Vortag: 128,2) und dem Main-Kinzig-Kreis 114,1 (Vortag: 106,9). Die Stadt Frankfurt hat die 100er-Marke wieder überschritten und hat nun eine Inzidenz von 100,7 (Vortag: 95,9).

Update vom Dienstag, 16.03.2021, 7.33 Uhr: Bisher hat das Robert Koch-Institut (RKI) noch keine aktuellen Corona-Fallzahlen für den Dienstag gemeldet. Wir reichen diese natürlich nach, sobald die Zahlen da sind.

Coronavirus in Hessen: Inzidenz steigt stark

+++ 18.54 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen steigt. Am 22. Februar, dem Tag der Schulöffnungen, lag sie hessenweit noch bei 59,7. Am 8. März, als die Corona-Lockerungen in Kraft traten, betrug der Wert bereits 68,0. Am heutigen Montag (15.03.2021) stieg sie auf 87,9. Nehmen die Neuinfektionen weiter derart zu, könnte Hessen bald ein Fall für die „Notbremse“ bei den Corona-Lockerungen werden. Das hätte Auswirkungen unter anderem auf Einzelhandel und Freizeit. Urlaub auf Mallorca hingegen ist jetzt wieder möglich – das Reise-Angebot vom Flughafen Frankfurt wurde sogar aufgestockt.

Corona: Hessen setzt Astrazeneca-Impfungen aus

+++ 17.09 Uhr: Die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca sind in Deutschland vorsorglich ausgesetzt. Auch alle 28 hessischen Impfzentren seien angewiesen worden, die Impfungen mit dem Vakzin umgehend einzustellen, teilte das Innenministerium am Montag (15.03.2021) in Wiesbaden mit. Auch fuldaerzeitung.de berichtet darüber. Alle Impftermine mit Astrazeneca im Land werden nach Angaben des Ministeriums storniert. Personen, die bereits eine Terminzusage zur Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff erhalten haben, würden sofort vom Land darüber informiert. Sobald für diese Impfberechtigten Ersatztermine angeboten werden können, sollen sie ebenfalls unterrichtet werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut hatte darauf hingewiesen, dass Personen, die den Astrazeneca-Impfstoff erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen – etwa mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen –, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollen.

Hessen setzt Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich aus

Corona in Hessen: Sechs Landkreise haben die 100er-Marke überschritten

+++ 15.43 Uhr: Die steigende Tendenz der 7-Tage-Inzidenz setzt sich weiter fort. So ist sie in Hessen am Montag (15.3.2021) von 84 auf 87,9 gestiegen. Das teilt das Hessische Ministerium für Soziales am Nachmittag mit. Zudem meldet das Ministerium 442 Neuinfektionen sowie vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 (Stand 15.03.2021, 14 Uhr).

Die höchsten Fallzahlen innerhalb von sieben Tagen verzeichnet noch immer die Stadt Offenbach, die sich mit einer Inzidenz von 179,2 der 200er-Marke annähert. Sollte diese über drei aufeinanderfolgende Tage erreicht werden, drohen verschärfte Einschränkungen sowie nächtliche Ausgangssperren.

Corona in Hessen: Sechs Landkreise in Hessen weisen Inzidenz über 100 auf

Ebenfalls im dreistelligen Bereich liegt die 7-Tage-Inzidenz in sechs Landkreisen. Der Lahn-Dill-Kreis weist mit einer Inzidenz von 149,2 den höchsten Wert in Hessen auf, darauf folgen der Kreis Offenbach (128,1), der Kreis Fulda (114,8), der Main-Kinzig-Kreis (106,9), der Kreis Groß-Gerau (104,0), der Kreis Marburg-Biedenkopf (103,0) sowie der benachbarte Kreis Gießen (100,5). Allerdings geht die Inzidenz in den Landkreisen Fulda und Kassel im Vergleich zum Vortag deutlich zurück.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 198.778 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 6038 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Bei den gemeldeten Zahlen gilt es zu beachten, dass über das Wochenende nicht alle Gesundheitsämter die Zahlen an das Robert-Koch-Institut melden und weniger getestet wird.

  • Landkreis Bergstraße: 24 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 84,7
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 2 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 57,0
  • Landkreis Fulda: 52 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 114,8
  • Landkreis Gießen: 7 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 100,5
  • Landkreis Groß-Gerau: 31 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 104,0
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 15 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 89,5
  • Hochtaunuskreis: 9 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 81,4
  • Landkreis Kassel: 6 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 38,0
  • Lahn-Dill-Kreis: 37 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 149,2
  • Landkreis Limburg-Weilburg: -1 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 83,1
  • Main-Kinzig-Kreis: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 106,9
  • Main-Taunus-Kreis: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 55,7
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 35 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 103,0
  • Odenwaldkreis: 0 Neuinfektion, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 56,9
  • Landkreis Offenbach: 35 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 128,1
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 19 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 75,3
  • Schwalm-Eder-Kreis: 17 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 32,8
  • Vogelsbergkreis: 4 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 44,5
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 20 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 71,0
  • Werra-Meißner-Kreis: 9 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 79,7
  • Wetteraukreis: 15 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 80,9
  • Stadt Darmstadt: 4 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 51,3
  • Stadt Frankfurt: 63 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 95,8
  • Stadt Kassel: 14 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 71,9
  • Stadt Offenbach: 6 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 179,2
  • Stadt Wiesbaden: 27 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 63,2
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.

7-Tage-Inzidenz nähert sich in Hessen der 100er-Marke

Update vom Montag, 15.03.2021, 06.34 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen immer weiter und nähern sich in schnellen Schritten der 100er-Marke. Aktuelle meldet das Robert Koch-Institut (RKI) eine 7-Tage-Inzidenz von 88 (Vortag 84). Es gibt 442 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und vier neue Todesfälle.

Die höchste Inzidenz in Hessen hat weiterhin die Stadt Offenbach (179,6), gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis (149,2), dem Kreis Offenbach (128,2) und dem Landkreis Fulda (114,7). Die Stadt Frankfurt schrammt mit 95,9 knapp an der 100er-Marke vorbei.

Corona in Hessen: Steigende Inzidenzen vielerorts – RKI meldet aktuelle Fallzahlen

+++ 13.54 Uhr: In den meisten hessischen Kreisen und Städten nehmen die Corona-Fallzahlen weiterhin zu. Laut dem Robert Koch-Institiut (RKI) ist die 7-Tage-Inzidenz in Hessen von 81,3 auf 84 gestiegen (Stand 13.03.2021, 0 Uhr). Innerhalb eines Tages haben sich dem RKI zufolge 923 Personen mit Corona angesteckt. Sieben Menschen sind zudem im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Hessenweit beläuft sich die Zahl der an oder mit einer Corona-Infektion verstorbenen Menschen mittlerweile auf 6.035.

In fünf Kreisen in Hessen liegt die 7-Tages-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die höchste Inzidenz vermeldet die Stadt Offenbach (178,8). Auch im umliegenden Landkreis Offenbach ist die Inzidenz auf 123,1 gestiegen. Zudem sind die Landkreise Lahn-Dill (137,0), Fulda (117,9) und Main-Kinzig (107,1) stark betroffen. In Frankfurt liegt die Inzidenz aktuell bei 90,9.

Ein Mann erhält eine Corona-Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca.

Corona in Hessen: Land zahlt hohe Summe Lockdown-Hilfen aus - RKI mit Problemen bei aktuellen Fallzahlen

+++ 10.27 Uhr: Seit Mitte Februar sind zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 109 Millionen Euro Lockdown-Hilfen an hessische Unternehmen und Selbstständige geflossen. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden am Samstag (13.03.2021) mit. Es seien bislang Abschläge der sogenannten Überbrückungshilfe III in Höhe von 75,7 Millionen Euro an Betriebe sowie 33,3 Millionen Euro als Neustarthilfe an Solo-Selbstständige ausgezahlt worden, so Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Laut Ministerium seien mittlerweile 92 Prozent der Anträge für die Novemberhilfe vollständig bearbeitet und ausgezahlt worden, bei der Dezemberhilfe liege die Zahl bei 84 Prozent.

Corona in Hessen: Fallzahlen-Meldung des Robert Koch-Instituts verzögert sich

Update vom Sonntag, 14.03.2021, 8.52 Uhr: Bei der Meldung des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den aktuellen Corona-Zahlen kommt es am Sonntag zu Verzögerungen. Die Daten des RKI-Corona-Dashboards werden derzeit noch aktualisiert, heißt es auf der Homepage des Institutes. Sobald die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht sind, liefern wir diese selbstverständlich nach.

Corona in Hessen: Inzidenzen steigen drastisch an – aktuelle Infektionszahlen und Todesfälle

+++ 16.16 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen ist angespannt. Aus den aktuellen Zahlen des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration geht hervor, dass die 7-Tage-Inzidenz im gesamten Bundesland derzeit bei 81,3 liegt. Sie ist damit deutlich angestiegen: Am Vortag (12.03.2021) lag sie bei 75,8. Seitdem haben sich 1.055 Menschen mit Covid-19 infiziert, 17 starben in Zusammenhang mit dem Virus.

Vor allem in der Stadt Offenbach ist die Lage ernst. Mit einem Wert von 153,9 weist sie hessenweit die höchste Inzidenz auf. Am Freitag (12.03.2021) lag sie noch bei 135,5. Seitdem verzeichnete die Stadt laut Ministerium 58 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Nach Offenbach folgt der Lahn-Dill-Kreis mit einer Inzidenz von 139,3 – 24 Stunden zuvor betrug sie 120,7. In dieser Zeit haben sich 85 weitere Menschen mit Corona infiziert, ein Mensch verstarb. Ebenfalls Inzidenzen im dreistelligen Bereich meldet das Ministerium für den Kreis Fulda (117,9), den Landkreis Offenbach (111,5) und den Main-Kinzig-Kreis (107,1).

Lediglich in vier Kreisen in ganz Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gesunken. Im Hochtaunuskreis sank sie von 80,1 auf 78,0, im Werra-Meißner-Kreis von 64,8 auf 60,8, im Odenwaldkreis von 54,8 auf 50,7 und im Schwalm-Eder-Kreis von 30,6 auf 30,1. Dieser Kreis weist derzeit die niedrigste Inzidenz im gesamten Bundesland auf. Innerhalb von 24 wurden hier sechs Menschen positiv auf das Virus getestet.

Corona in Hessen: Fallzahlen steigen weiter

Update vom Samstag, 13.03.2021, 08.36 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen setzen ihren Trend fort und nehmen weiter zu. Laut dem Robert-Koch-Institiut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 81,3. Vor genau einer Woche, am Samstag dem 06.03.2021, lag diese noch bei 68,9. Innerhalb eines Tages haben sich laut dem RKI 1.055 Personen mit Corona angesteckt (Stand 03.11 Uhr). 17 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, hessenweit sind insgesamt 6.028 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

In fünf Kreisen in Hessen liegt die 7-Tages-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die höchste Inzidenz vermeldet die Stadt Offenbach (154,3). Auch im umliegenden Landkreis Offenbach ist die Inzidenz auf 111,6 geklettert. Zudem sind die Landkreise Fulda (117,9), Main-Kinzig (107,2) und Lahn-Dill (139,3) stark betroffen. In Frankfurt, der größten Stadt in Hessen, liegt die Inzidenz aktuell bei 87,4.

Corona in Hessen: Vier Regionen mit Inzidenz über 100

+++ 16.19 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 993 neue Corona-Infektionen (Stand 12.03.2021, 00.00 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Coronafälle in Hessen auf 196.358. Die Behörde meldete 12 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf nun 6.011. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 75,8 und ist damit im Vergleich zum Donnerstag (72,8) weiter gestiegen.

Am Freitag ist die Anzahl der Regionen in Hessen, die eine 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich aufweisen, auf vier gestiegen. Der Main-Kinzig-Kreis hat mit einer Inzidenz von 105,2 (Vortag: 95,7) die Grenze von 100 ebenfalls überschritten und ist damit auf der Karte des Robert-Koch-Instituts (RKI) dunkelrot eingefärbt. Über einer Inzidenz von 100 liegen drei weitere Regionen: Die Stadt Offenbach weist einen Wert von 135,5 auf. Damit setzt sich der Anstieg fort. Es ist weiterhin der höchste Wert in Hessen. Am Vortag lag die Inzidenz in Offenbach bei 130,9. Seitdem gab es 28 neue Infektionsfälle. Im Landkreis Fulda liegt die Inzidenz bei 109,4, im Lahn-Dill-Kreis bei 120,7. Die geringste Inzidenz meldet das Sozialministerium wie schon am Vortag für den Schwalm-Eder-Kreis (30,6).

Corona in Hessen: Polizei verzeichnet weniger Straftaten - aber viele mit Corona-Bezug

+++ 12.17 Uhr: Gerhard Bereswill, der Präsident der Polizei Frankfurt, hat die Mainmetropole im Rahmen der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik 2020 (PKS 2020) am Donnerstag (11.03.2021) als „so sicher wie nie zuvor“ bezeichnet und das trotz wachsender Bevölkerungszahlen. Demnach habe die Anzahl an Straftaten in Frankfurt stagniert und sei in den letzten Jahren sogar zurückgegangen. Einige Besonderheiten durch Corona tauchen allerdings auch in der Kriminalstatistik auf.

Demnach wurde ein deutlicher Rückgang bei Tankstellen- und Kreditkartenbetrug verzeichnet. Dazu dürfte wohl auch der Lockdown beigetragen haben. Für viele Straftaten fehlte demnach schlicht und ergreifend die Gelegenheit während der Corona-Pandemie. Auch in Sachen Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle wurden historische Tiefststände verkündet.

Soforthilfen-Betrug und Toilettenpapier-Klau: Corona beeinflusst auch die Kriminalstatistik in Hessen

Doch einige Straftaten mit Corona-Bezug wurden in der Statistik festgehalten. Etwa ein Drittel dieser Fälle, gehe laut Bereswill auf kriminelle Versuche zurück, an das Geld der Corona-Soforthilfen zu gelangen. Hinzu kommen insgesamt 100 Diebstähle im Zusammenhang mit Corona. Darunter fällt unter anderem der Diebstahl von 39 Paletten Schutzausrüstung im Wert von 600.000 Euro am Flughafen Frankfurt. Aber auch ein geknacktes Auto, um eine Packung Toilettenpapier zu stehlen. Dazu wurden 2279 Ordnungswidrigkeiten mit Corona-Bezug registriert. Das Gros davon geht auf Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen und auf die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Schutzmaske zurück.

Das gilt nicht nur für Frankfurt, sondern auch für andere Städte in Hessen: Auch das Polizeipräsidium Südhessen/Darmstadt hat die Zahlen der Kriminalstatistik veröffentlicht. Auch dort sind die Fallzahlen der Straftaten auf dem niedrigsten Stand seit der Gründung des Präsidiums in Darmstadt. „Sicher muss man das Ergebnis der PKS 2020 vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie betrachten, die auch Einfluss auf die Kriminalitätsentwicklung genommen hat und einen Vergleich mit den Vorjahren nur bedingt möglich macht“, so Polizeipräsident Bernhard Lammel.

Corona in Hessen: Lage in mehreren Kreisen sehr ernst - RKI gibt Zahlen bekannt

Update vom Freitag, 12.03.2021, 07.22 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen erneut an. Das zeigt das aktuelle Corona-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI). Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden hessenweit 993 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert (Stand 0 Uhr). Außerdem sind in diesem Zeitraum zwölf Menschen in Hessen an oder mit Corona verstorben. Damit steigt die Zahl der seit Pandemie-Beginn im Zusammenhang mit Covid-19 in Hessen verstorbenen Menschen über 6.000 auf 6.011. Seither zählt das Land Hessen insgesamt 196.358 Infektionen mit dem Virus.

In vier Kreisgebieten in Hessen ist die Lage sehr ernst. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz nun über 100. Der höchste Wert wurde in der Stadt Offenbach (135,9) registriert. Es folgen der Lahn-Dill-Kreis (120,8), der Kreis Fulda (109,3) und Main-Kinzig-Kreis (105,3).

Corona in Hessen: Ein Kreis wird zum Vorreiter bei der Corona-Impfung vom Hausarzt

+++ 17.15 Uhr: Seit dieser Woche können Hausärzte in der Wetterau Corona-Impfungen durchführen*. Was der Bund und das Land Hessen noch planen und in aufwändigen Pilotprojekten testen wollen, ist hier also bereits Praxis. In einem Modellvorhaben sollen in Hessen zunächst bis Ende März circa 10.000 Impfdosen an 50 niedergelassene Arztpraxen ausgegeben werden, bevor dann ab April 2021 deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen sollen als bisher.

Eine Hausärztin verabreicht ihrer Patientin die erste Impfung gegen Covid-19. Während das Land Hessen noch ein entsprechendes Pilotprojekt plant, wird im Wetteraukreis schon geimpft (Symbolbild).

In der Wetterau sind Corona-Impfungen jetzt schon sowohl in der Arztpraxis als auch im Rahmen von Hausbesuchen möglich. „Unser Ziel ist, dass der Impfstoff möglichst schnell in die Arme der Menschen kommt. Deshalb haben wir in dieser Woche begonnen, Arztpraxen als mobile Impfteams einzusetzen“, erklärte Landrat Jan Weckler. „Diese Impfdosen sollen gemäß den Vorgaben der Ständigen Impfkommission an besonders vulnerable Menschen verimpft werden. Das sind vor allem Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage sind, das Impfzentrum aufzusuchen.“

Um Corona-Impfungen durchführen zu können, müssen sich die Wetterauer Arztpraxen zunächst als Impf-Team registrieren lassen. Nach einem ersten Aufruf hatten sich bis Montag (08.03.2021) bereits 30 Arztpraxen registriert und wurden mit zusammengerechnet 3500 Impfstoff-Dosen beliefert, die sie nun an ihre Patienten verimpfen. Nach Angaben des Wetteraukreises haben sich mittlerweile sogar schon 75 Hausarztpraxen bereit erklärt, als mobile Impfteams zu arbeiten. „Allerdings ist nach wie vor die Versorgung mit ausreichend Impfstoff der limitierende Faktor“, so Landrat Jan Weckler.

Corona in Hessen: Angst vor der dritten Welle - steigende Inzidenzen in vielen Regionen

+++ 15.28 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 1.084 neue Corona-Infektionen (Stand 11.03.2021, 00.00 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Coronafälle in Hessen auf 195.365. Die Behörde meldete 16 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf nun 5.999. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 72,8 und ist damit im Vergleich zum Mittwoch (69,2) weiter gestiegen.

In drei Regionen in Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz weiterhin im dreistelligen Bereich. Die Stadt Offenbach weist einen Wert von 130,9 auf. Das ist ein starker Anstieg und der höchste Wert in Hessen. Am Vortag lag die Inzidenz in Offenbach noch bei 118,7. Seitdem gab es 40 neue Infektionsfälle. Im Landkreis Fulda liegt die Inzidenz bei 109,4, im Lahn-Dill-Kreis bei 112,5. Die geringste Inzidenz meldet das Sozialministerium für den Schwalm-Eder-Kreis (31,2), der damit den Vogelsbergkreis (32,2) ablöst.

Mit dem Spruch „Denken Sie an was Schönes“ wirbt ein Reisebüro in der Hofheimer Innenstadt. Allerdings steigen die Inzidenzen nach über 1.000 Neuinfektionen in Hessen in vielen Städten und Kreisen wieder.

Corona in Hessen: Angst vor der dritten Welle - RKI meldet steigende Fallzahlen

Update vom Donnerstag, 11.03.2021, 06.51 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter an, das geht aus dem Corona-Dashboard des Robert-Koch-Institutes (RKI) hervor. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden 1083 neue Infektionen mit dem Coronavirus (Stand 0 Uhr) registriert. Darüber hinaus verzeichnet das RKI 21 neue Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind damit in Hessen 5999 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben. Es wurden 195.365 Covid-19-Fälle festgestellt.

Auch die 7-Tage-Inzidenz für Hessen stieg erneut leicht an und liegt nun bei 72,8. Weiterhin liegt der Inzidenzwert in drei hessischen Kreisen über 100. In der Stadt Offenbach stieg der Wert auf 131,3, im Lahn-Dill-Kreis liegt er bei 112,5 und im Landkreis Fulda bei 109,3.

Corona in Hessen: Hessisches Sozialministerium gibt Zahlen bekannt

+++ 16.30 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 857 neue Corona-Infektionen (Stand 10.03.2021, 00.00 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Coronafälle in Hessen auf 194.281. Die Behörde meldete 21 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf nun 5.983. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 69,2, das ist geringfügig höher als am Dienstag (68,7).

In drei Regionen in Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die Stadt Offenbach weist einen Wert von 118,7 auf, ein Anstieg im Vergleich zum Vortag (111,8). Seitdem gab es 50 neue Infektionsfälle. Im Landkreis Fulda liegt die Inzidenz bei 109,9, im Lahn-Dill-Kreis bei 106,9. Die geringste Inzidenz meldet das Sozialministerium für den Vogelsbergkreis (29,3).

+++ 13.20 Uhr: Pflegebedürfige und bettlägerige Menschen der Impf-Prioritätsgruppe 1, die in den eigenen vier Wänden leben, konnten sich für mobile Impfteams registrieren, bislang wurden rund 50 000 Senioren jedoch vertröstet. Grund für die Verzögerung dürfte eine Datenübermittlungspanne des Hessischen Innenministeriums sein, wie Recherchen des Hessischen Rundfunks ergeben haben.

Corona in Hessen: Datenübermittlungspanne für mobile Impfteams

Die Senioren konnten sich per Post zentral für ganz Hessen beim Regierungspräsidium (RP) Kassel anmelden. Dort seien die Formulare eingescannt worden. Was danach mit den Daten geschah, ließe sich jedoch nur schwer rekonstruieren. Das RP verwies auf das Innenministerium, das dafür verantwortlich sein soll, dass keine Daten der Impfwilligen bei den Landkreisen angekommen sind, auf deren Basis mobile Impfteams losgeschickt werden. Die Adressen und Daten der Betroffenen will das Ministerium laut hr-Angaben in der kommenden Woche mit Excel-Tabellen nachliefern.

Corona in Hessen: Polizei löst in Hessen mehrfach illegale Treffen in Kneipen und Bars auf

+++ 11.15 Uhr: Die Polizei hat in den vergangenen Wochen hessenweit mehrfach Treffen in Kneipen und Bars aufgelöst. Darunter auch eine illegale Zockkerrunde in Frankfurt. Seit Anfang November hat das Ordnungsamt Frankfurt mit der Schließung der Kneipen 75 Verfahren wegen Verstoßes gegen das Bewirtungsverbot eingeleitet, überwiegend gegen Betreiber von Trinkhallen. Zudem seien 13 Verfahren eingeleitet worden, weil entgegen aller Regeln Gäste in den Kneipen waren.

Bereits zum Jahresstart prognostizierte der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga für die Branche in Hessen Umsatzverluste in Milliardenhöhe. Zahlreiche Existenzen stünden auf dem Spiel. Für die Betreiber ist das Ende der Corona-Einschränkungen noch nicht absehbar. Einige Gastronomen protestierten deshalb mit einfallsreichen Aktionen, wie beispielsweise Restaurant-, Club- und Bar-Betreiber mit Autokorsos und Hupkonzerten in Frankfurt.

Nach Angaben der dpa setzte die Polizei in Frankfurt im November in einer Bar nicht nur den Verstößen gegen die Corona-Auflagen ein Ende, sondern stieß dort auf Indizien für illegales Glücksspiel: Spieltische, Jetons und mehrere zehntausend Euro Bargeld. Erst im Januar feierten zudem im südhessischen Höchst 24 Menschen ohne Abstand und Schutzmaske. Und auch in Groß-Gerau wurde wegen wiederholter Verstöße eine Kneipe geschlossen. Um den Verstößen ein Ende zu setzen, ließen sich die Beamten sogar die Schlüssel aushändigen.

Einige Gastronomen waren selbst nach dem Auffliegen des verbotenen Ausschanks unbelehrbar. „In acht Fällen wurden gegen Betreiber gastronomischer Betreiber mehr als einmal Bußgeldverfahren eingeleitet, auch hier sind hauptsächlich Betreiber von Trinkhallen betroffen“, teilte das Ordnungsamt Frankfurt mit. In Darmstadt waren es nach Angaben des Magistrats acht Verfahren. Die Bußgelder können sich auf mehrere tausend Euro belaufen.

Update vom Mittwoch, 10.03.2021, 06.47 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 857 Neuinfektionen, die in den vergangenen 24 Stunden registriert wurden (Stand 0 Uhr). Zudem starben 21 weitere Menschen an oder mit Covid-19. Damit liegt die Gesamtzahl der Todesopfer nun bei 5.983. Seit Beginn der Pandemie wurden bisher 194.281 Fälle registriert.

Drei Regionen in Hessen liegen bei der 7-Tage-Inzidenz weiter über einem Wert von 100. Die Stadt Offenbach verzeichnet einen Wert von 119 und liegt damit an der Spitze. Danach folgt der Landkreis Fulda (109,8) und der Lahn-Dill-Kreis (107,0). Die Stadt Frankfurt hat eine Inzidenz von 71,3. Den niedrigsten Wert weist der Vogelsbergkreis auf (29,3). Die 7-Tage-Inzidenz für Hessen stieg erneut leicht von 68,7 auf 69,2 an.

Corona in Hessen: Die Inzidenz steigt weiter - Aktuelle Fallzahlen

+++ 15.00 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 448 neue Corona-Infektionen (Stand 09.03.2021, 00.00 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Coronafälle in Hessen auf 193.424. Außerdem meldete die Behörde 18 neue Todesfälle. Damit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf nun 5.962. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 68,7, das ist geringfügig höher als am Montag (68,0).

Drei Kreise in Hessen überschreiten weiter eine Inzidenz von 100. Die höchste Inzidenz hat aktuelle der Lahn-Dill-Kreis mit 117,6. Auch Fulda (106,7) und Offenbach (111,8) haben dreistellige Inzidenzwerte. Die niedrigste Inzidenz in Hessen weist nun der Vogelsbergkreis aus (28,4). Die meisten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es in den vergangenen 24 Stunden im Main-Kinzig-Kreis (101) und im Lahn-Dill-Kreis (88).

+++ 13.47 Uhr: Das Land Hessen hat neun Millionen sogenannte „Selbsttests“, also Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch Laien, bestellt. „Die Selbsttests sind – neben den Schnelltests durch professionelle Anwender – ein weiteres Mittel, um flexibel und schnell testen zu können“, sagte Gesundheitsminister Kai Klose. Nach Lieferung werde das Land die Selbsttests, wie im Beschluss der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten der Länder festgehalten, für Schüler, Lehrkräfte sowie Erzieher bereitstellen. Die Mittel dafür stammen aus dem Sondervermögen, dafür wurden vergangene Woche 50 Millionen Euro bereitgestellt.

„Zusätzlich beteiligen wir uns am Angebot der neu gegründeten ‚Task Force Testlogistik‘ des Bundes vom gestrigen Tag“, sagt Klose. Der Bund hatte in diesem Rahmen insgesamt 10,5 Millionen Selbsttests angeboten, aus dem alle Länder nach Einwohnerzahl einkaufen können. „Diese zusätzliche Stückzahl ermöglicht uns noch mehr Flexibilität“, so der Minister.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter an

Update vom Dienstag, 09.03.2021, 6.39 Uhr: Hessen verzeichnet weitere Infektions- und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie aus den neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, haben sich innerhalb von 24 Stunden 448 Menschen im gesamten Bundesland mit Covid-19 infiziert, 18 weitere Menschen starben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen aktuell bei 68,7.

In drei Kreisen in Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Der Lahn-Dill-Kreis weist einen Wert von 117,6 auf und ist damit die höchste Inzidenz in Hessen. Im Vergleich zum Vortag gab es 88 Neuinfektionen. In der Stadt Offenbach liegt die Inzidenz bei 112,1, im Landkreis Fulda bei 106,7. Die geringste Inzidenz meldet das RKI für den Vogelsbergkreis (28,4).

Corona in Hessen: Hohe Inzidenzen in drei Regionen

+++ 15:00 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit haben sich 305 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert (Stand 08.03.2021, 00.00 Uhr). Damit gibt es in Hessen nun insgesamt 192.976 Corona-Fälle. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um neun auf nun 5944. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen nun bei 68,0. Das ist etwas höher als am Sonntag (66,1).

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen im Überblick

Drei Regionen in Hessen weisen eine Inzidenz im dreistelligen Bereich auf: der Landkreis Fulda (109,0), der Lahn-Dill-Kreis (101,0) und die Stadt Offenbach (111,0). Frankfurt meldet 125 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden, auch im Landkreis Fulda gab es viele neue Fälle (37). Fünf der neun neuen Todesfälle hat der Landkreis Gießen zu beklagen.

Eine Frau mit Maske läuft an einem „Covid“-Schriftzug auf einer schwarzen Wand vorbei. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Inzidenz in drei Kreisen dreistellig

Update vom Montag, 08.03.2021, 06.50 Uhr: Hessen verzeichnet weitere Infektions- und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie aus den neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, haben sich innerhalb von 24 Stunden 305 Menschen im gesamten Bundesland mit Covid-19 infiziert, neun weitere Menschen starben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen aktuell bei 68,0.

In drei Kreisen in Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die Stadt Offenbach weist einen Wert von 111,3 auf und bleibt damit unverändert zum Vortag. Seitdem gab es zwei neue Infektionsfälle. Im Landkreis Fulda liegt die Inzidenz bei 108,9, im Lahn-Dill-Kreis bei 101,1. Die geringste Inzidenz meldet das RKI für den Landkreis Kassel (28,7).

Corona in Hessen: Tagesaktuelle Fallzahlen – Inzidenz besonders in zwei Regionen hoch

+++ 15.00 Uhr: Gute Nachrichten für alle Tierliebhaber: Mehrere Zoos in der Region rund um Frankfurt öffnen ab der kommenden Woche wieder. Unter anderem der Opel-Zoo Kronberg, der am Montag (08.03.2021) aufmacht. Auch der Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau wird ab Mittwoch (10.03.2021) wieder geöffnet sein.

Nach den tagesaktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) veröffentlicht zudem das hessische Sozialministerium die detaillierten Zahlen für alle Städte und Kreise in Hessen. Insgesamt wurden 487 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 5 Todesfälle gemeldet. In der Stadt Offenbach und im Lahn-Dill-Kreis ist die 7-Tage-Inzidenz dreistellig. In Hessen insgesamt liegt der Wert bei 66,1.

Corona in Hessen: Neue Zahlen des RKI – In zwei Kreisen hohe Inzidenz

+++ 09.11 Uhr: Eine illegale Party hat die Polizei in Frankfurt in der Nacht zum Sonntag (07.03.2021) aufgelöst. Rund 500 Menschen feierten im Hafenpark im Ostend. Sie hielten sich nicht an Corona-Regeln. Die Polizei schritt schließlich mit einem Großaufgebot ein.

Update vom Sonntag, 07.03.2021, 08.09 Uhr: Hessen verzeichnet weitere Infektions- und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie aus den neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, haben sich innerhalb von 24 Stunden 487 Menschen im gesamten Bundesland mit Covid-19 infiziert. Fünf Menschen starben. Die 7-Tage-Inzidenz sank jedoch von 67,5 am Samstag (06.03.2021) auf 66,1.

In zwei Kreisen in Hessen liegt die 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die Stadt Offenbach weist einen Wert von 111,3 auf, er ist seit dem Vortag gestiegen. Seitdem gab es 25 neue Infektionsfälle und einen neuen Todesfall. Obwohl der Lahn-Dill-Kreis laut RKI weder neue Infektionen noch neue Todesfälle verzeichnet, liegt die Inzidenz bei 102,2. Am Samstag (06.03.2021) lag sie bei 105,0. Die geringsten Inzidenzen meldet das RKI für den Vogelsbergkreis (36,0) sowie den Landkreis Kassel (30,8).

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen des Sozialministeriums

+++ 16.28 Uhr: Nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat nun das hessische Sozialministerium die detaillierten Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise in Hessen veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass innerhalb von 24 Stunden 14 neue Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus hinzugekommen sind. Jeweils zwei Tote meldeten der Kreis Bergstraße, der Main-Kinzig-Kreis, der Odenwaldkreis sowie die Stadt Frankfurt.

Die Corona-Gesamtinzidenz sank von Freitag (05.03.2021) auf Samstag (06.03.2021) auf 67,5. Am Vortag betrug der Wert 68,9. Vergleicht man die Regionen miteinander, lässt sich kein einheitliches Bild zeichnen. In einigen Städten und Kreisen geht die 7-Tage-Inzidenz nach oben, andere verzeichnen einien niedrigeren Wert.

Corona in Hessen: Menschen stehen Schlange für Selbsttests aus dem Discounter

+++ 12.07 Uhr: Corona-Tests zum Selbermachen: Seit diesem Samstag gibt es sie bei Discountern wie Aldi und Lidl zu kaufen. Oder besser gesagt – es gab sie. Denn innerhalb von wenigen Minuten waren die Corona-Selbsttests ausverkauft, wie hna.de* berichtet. Auch der „Hessische Rundfunk“ berichtet, dass sich in Städten wie Frankfurt und Langen am frühen Morgen lange Schlangen vor den Supermärkten gebildet hätten. Und dass gleich alle Tests vergriffen waren.

Das liege unter anderem daran, dass beispielsweise für einen Supermarkt insgesamt nur 40 Selbsttests zu Verfügung gestanden haben, so der „HR“. Ab kommender Woche sollen sie auch in den Drogeriemärkten DM, Müller und Rossmann erhältlich sein.

Corona-Selbsttests vom Discounter: Nur wenige in Hessen zählen zu den Glücklichen, die bereits einen ergattern konnten. Doch bald sollen mehr davon verfügbar sein.

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Fallzahlen – Weitere Tote

Update vom Samstag, 06.03.2021, 08.47 Uhr: Das Coronavirus macht Hessen weiter zu schaffen. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen in dem ganzen Bundesland im Vergleich zum Vortag (05.03.2021) jedoch leicht gesunken. Lag sie am Freitag (05.03.2021) noch bei 68,9, beträgt sie am Samstag (06.03.2021) 67,5. 733 Menschen haben sich binnen 24 Stunden neu mit dem Virus infiziert. 14 Menschen starben seit dem Vortag an oder mit Covid-19.

Unter den einzelnen Städten und Kreisen weist der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 105,0 nach wie vor die höchste Inzidenz auf. Innerhalb von 24 Stunden haben sich dort 42 Menschen mit Covid-19 infiziert. Zudem verzeichnet der Kreis einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus. Nach dem Lahn-Dill-Kreis folgt die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 104,4. Es haben sich seit Freitag weitere 24 Personen mit Corona angesteckt.

Die niedrigsten Inzidenzen meldet das RKI für den Odenwaldkreis und den Landkreis Kassel. Im Odenwaldkreis liegt sie bei 34,1. Sieben Menschen wurden positiv auf Corona getestet, zwei Menschen verstarben. Im Kreis Kassel haben sich seit Freitag zehn Personen mit dem Virus infiziert, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 33,4. Todesfälle gibt es keine neuen.

Corona in Hessen: In einer Stadt spitzt sich die Lage wieder zu

+++ 15.10 Uhr: Das Sozialministerium Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise im Bundesland gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden infizierten sich laut Daten des Robert-Koch-Institus (RKI) vom Freitag (05.03.2021, 0 Uhr) 776 Personen neu mit dem Coronavirus. Damit haben sich in Hessen seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 191.451 Menschen mit dem Virus angesteckt.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um 22 auf aktuell 5.916. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 68,9 und damit leicht höher als am Donnerstag (68,0).

Corona in Hessen: Inzidenz in Marburg-Biedenkopf rückläufig, nicht aber in Offenbach

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 119,6 bleibt der Lahn-Dill-Kreis das Gebiet mit der höchsten Inzidenz in ganz Hessen, im Vergleich zum Vortag (114,8 am Donnerstag, 04.03.2021) stieg sie leicht. Während der Landkreis Marburg-Biedenkopf weiter langsam Abstand nimmt von dem Inzidenz-Schwellenwert 100 und jetzt einen Wert von 96,7 aufweist (Vortag: 99,8), hat die Stadt Offenbach den Wert wieder überschritten und liegt jetzt zweitplatziert bei 107,5.

Die niedrigste Inzidenz weist weiter der Landkreis Kassel mit 32,9 auf. Derweil liegt Frankfurt mit 70 Neuinfektionen binnen eines Tages und 575 binnen einer Woche gemessen an der 7-Tage-Inzidenz (75,3) wieder im oberen Drittel der aktuell am stärksten betroffenen Städte und Landkreise in Hessen.

Corona in Hessen: Ab heute wird Gruppe 2 geimpft - RKI meldet steigende Inzidenz

Update von Freitag, 05.03.2021, 08.10 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 776 Fälle gestiegen. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit Stand 0 Uhr. Im selben Zeitraum sind 22 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Covid-Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Hessen auf insgesamt 5.916.

Auch heute ist die landesweite 7-Tage-Inzidenz in Hessen wieder angestiegen. Sie liegt laut RKI jetzt bei 68,9, am Donnerstag (05.03.2021) waren es noch 68,0. Das wird besonders relevant, wenn am 8. März der Stufenplan zu den Corona-Lockerungen in Hessen in Kraft tritt. Das Corona-Kabinett hat beschlossen, Öffnungen anhand der durchschnittlichen Inzidenz im ganzen Land möglich zu machen und sich nicht auf einzelne Regionen zu beziehen. So soll ein „Flickenteppich“ mit verschiedenen Regelungen verhindert werden.

Corona-Imfung in Hessen: Ab heute wird die zweite Gruppe geimpft

Zwei Kreise liegen bei der Inzidenz derzeit über 100. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche verzeichnet der Lahn-Dill-Kreis. Der Wert steigt wieder leicht an. Das RKI meldet für den Kreis eine Inzidenz von 119,6 (Vortag: 114,9). Danach folgt die Stadt Offenbach mit einer Inzidenz von 107,5 (Donnerstag: 95,9). In Frankfurt liegt der Wert am Freitag bei 75,3 (Vortag: 77,7). Die niedrigsten Zahlen weisen die Kreise Rheingau-Taunus (40,1), Vogelsberg (39,8) und Kassel (32,9) auf. Insgesamt sechs Kreise liegen aktuell bei der 7-Tage-Inzidenz unter 50, am Donnerstag waren es noch sieben.

Heute beginnt die zweite Stufe der hessischen Impfkampagne: Grund- und Förderschullehrkräfte, Erziehungspersonal, Polizisten, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Senioren über 70 können ab sofort geimpft werden. Das betrifft rund 1,5 Millionen Menschen in Hessen. Wegen mehr Impfdosen, unterschiedlichen Impfstoffen und der großen Heterogenität der zweiten Impfgruppe waren die Termine für die Schutzimpfung diesen Personen zugewiesen worden.

Hessen: Das Sozialministerium meldet die aktuellen Corona-Zahlen

+++ 17.27 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise im Bundesland gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden gab es 932 Neuinfektionen mit dem Virus (Stand 04.03.2021, 00.00 Uhr). Insgesamt haben sich in Hessen nun 190.675 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um 17 auf nun 5894. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 68,0, das ist etwas höher als am Mittwoch (65,5).

Corona in Hessen: Niedrigste Inzidenz im Kreis Kassel

Die höchste Inzidenz in Hessen weist auch weiterhin der Lahn-Dill-Kreis mit 114,8 aus. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist erstmal auf der Karte des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht mehr tiefrot eingefärbt – der Farbe für Regionen mit einer Inzidenz über 100. Er liegt mit 99,8 aber nur ganz knapp unter der Grenze. Auch die Stadt Offenbach liegt ist mit einer Inzidenz von 95,7 (Vortag: 94,9) nicht weit von der Marke entfernt.

Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Kassel mit 33,8 aus. Die meisten Corona-Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden meldete die Stadt Frankfurt (107). Dort gab es auch die meisten neuen Todesfälle (4), gefolgt vom Landkreis Groß-Gerau (3).

Corona in Hessen: Inzidenz steigt – Ehepaar startet Petition zur Abgabe von Impfstoff

+++ 14.18 Uhr: Die Ständige Impfkommission empfiehlt den AstraZeneca -Impfstoff* nun auch für über 65-Jährige, wie fr.de berichtet. Infogeldessen erwartet der aus Gießen stammende Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) einen rasanten Anstieg der Impfungen in den kommenden Monaten. Dem Radiosender „Hit Radio FFH“ gegenüber äußerte er am Donnerstag (04.03.2021) die Vermutung, dass die Impfzentren im Mai „rappelvoll“ sein werden. Die anstehenden Öffnungen begrüßte Braun zwar, mahnte jedoch auch: „Wir müssen sehr aufpassen, dass uns die Zahlen nicht nach oben entwischen.“ Dann stünde Deutschland wieder am Anfang.

Währenddessen haben eine Krankenhausärztin und ihr Mann in Offenbach eine bundesweite Petition gestartet*, in der Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu aufgefordert wird einen bestimmten Prozentsatz des AstraZeneca -Impfstoffs freiwilligen zur Verfügung zu stellen. Laut op-online.de haben sich bereits mehr als 4.000 Menschen der Forderung mit dem Titel „Impfstoff gehört in den Oberarm und nicht in den Kühlschrank“ angeschlossen. Darin wird auch gefordert, dass künftig nicht wahrgenommene Impftermine von Dritten übernommen werden können.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt wieder – Bouffier berichtet über Corona-Gipfel

+++ 12:58 Uhr: Die Bund-Länder-Beratungen zu möglichen Lockerungen liefen am Mittwoch (04.03.2021) bis in die Nacht. Ursprünglich wollte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) im Anschluss über die Beschlüsse speziell für Hessen informieren. Die geplante Pressekonferenz wurde allerdings wegen der späten Stunde verschoben. Stattdessen wird Bouffier nach der Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts um 14:30 Uhr vor die Kameras treten. Auch die Ergebnisse des Kabinetts sollen dann vorgestellt werden. Wir berichten über die Pressekonferenz in unserem Live-Ticker.

Update von Donnerstag, 04.03.2021, 08.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen ist in den vergangenen 24 Stunden um 932 Fälle gestiegen. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag (Stand 0 Uhr). Im selben Zeitraum sind 17 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Covid-Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Hessen auf insgesamt 5.894.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt hessenweit aktuell bei 68 und steigt damit wieder langsam an (Vortag 65,5). Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche verzeichnet weiterhin der Lahn-Dill-Kreis. Der Wert sinkt wieder leicht von 117,6 am Mittwoch auf jetzt 114,9, liegt damit aber weiter deutlich im dreistelligen Bereich. Danach folgen der Kreis Marburg-Biedenkopf (99,6) und die Stadt Offenbach (95,9). In Frankfurt liegt der Wert am Donnerstag bei 77,7 (Vortag: 77,4). Die niedrigsten Zahlen weisen die Stadt Darmstadt (41,3) sowie die Kreise Rheingau-Taunus (40,1) und Kassel (33,8) auf. Insgesamt sieben Kreise liegen aktuell bei der 7-Tage-Inzidenz unter 50, am Mittwoch waren es noch neun.

Corona: Bouffier informiert am Nachmittag über die neuen Beschlüsse für Hessen

Nach der Sitzung des Corona-Gipfels mit Bund und Ländern am Mittwoch (03.03.2021) wird an diesem Donnerstag wieder das Corona-Kabinett des Landes Hessen tagen. Ministerpräsident Volker Bouffier wird im Anschluss die konkrete Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen in Hessen verkünden. Das soll gegen 14.30 Uhr stattfinden. Bouffier begrüßte die geplante Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März. „Worauf wir uns von Seiten der Länder mit dem Bund verständigt haben, ist ein Kompromiss“, sagte er am Mittwochabend nach den Beratungen. Man müsse weiter vorsichtig sein, um das Erreichte nicht zu gefährden. „Für uns ist von Bedeutung, dass sich wichtige Teile des hessischen Perspektivplans in dem Beschluss wiederfinden.“

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen im Überblick

Update vom Mittwoch, 03.03.2021, 16.30 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden gab es 831 Neuinfektionen mit dem Virus (Stand 03.03.2021, 00.00 Uhr). Insgesamt haben sich in Hessen nun 189.753 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um 34 auf nun 5877. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 65,5, das ist etwas höher als am Dienstag (64,7).

Die höchste Inzidenz in Hessen weist der Lahn-Dill-Kreis mit 117,6 aus. Auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist auf der Karte des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit einer Inzidenz von knapp 102 tiefrot eingefärbt – der Farbe für Regionen mit einer Inzidenz über 100.

Laut den Zahlen des Sozialministeriums liegt der Kreis noch ganz leicht unter dieser Marke und kommt auf 99,4. Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Kassel mit 33,8 aus. Die meisten Corona-Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden meldete die Stadt Frankfurt (125). Die meisten neuen Todesfälle gab es im Landkreis Groß-Gerau (9), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (8).

Astrazeneca-Impfungen für „mehrere hunderttausend Menschen“ in Hessen

Erstmeldung vom 03.03.2021, 14:55 Uhr: Wiesbaden – Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll dazu beitragen, die Impfquote in Hessen zu erhöhen. Bereits 112.800 Dosen sind laut Angaben des hessischen Innenministeriums an die 28 Impfzentren in Hessen geliefert worden, weitere 50.400 Impfdosen sollen im Laufe der Woche folgen und an die Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Insgesamt sind bereits 24.451 Dosen eingesetzt worden, um Menschen vor dem Coronavirus zu schützen. Das berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“.

Corona in Hessen: Astrazeneca-Impfung für medizinisches Personal

Rund 12.000 Ärztinnen und Ärzte und weiteres medizinisches Personal haben demnach die Corona-Impfung von Astraeneca in Hessen bereits erhalten. Auch Personal in Grund- und Förderschulen und der Polizei soll bei Sammelimpfungen das Vakzin von Astrazeneca erhalten. Nach aktueller Corona-Impfordnung darf das Mittel nur an Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren vergeben werden.

In Hessen werden bereits Impftermine für die zweite Priorisierungsgruppe vergeben. Dieser Gruppe gehören rund 1,5 Millionen Menschen an. Nach Angaben des Innenministeriums gehören sowohl zur zweiten, als auch zur dritten Gruppe „mehrere hunderttausend Menschen“, welche den Corona-Impfstoff von Astrazeneca erhalten können. Die Vorbereitungen dafür seien bereits abgeschlossen, sodass schon bald die Zahl der Impfungen stark ansteigen könnte. Wann genau es soweit ist, ist aber noch unklar. Dennoch werden auch in Hessen Lockerungen des Corona-Lockdowns vorbereitet.

Corona-Inzidenz in Hessen steigt wieder an

Derweil hat der Präsident des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Institutes (PEI), Klaus Cichutek, sich besorgt darüber gezeigt, dass dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca weiterhin mit großer Skepsis begegnet wird. „Was mir Sorgen macht ist, dass Menschen möglicherweise nicht die Chance nutzen, sich vor einer schweren, manchmal sogar tödlich verlaufenden Infektionskrankheit zu schützen“, so Cichutek gegenüber der „Rheinischen Post“. Chichutek betonte, dass der Corona-Impfstoff von Astrazeneca „hochwirksam“ sei. Er verhindere die Mehrzahl der Erkrankungen vollständig und mildere bei einer Erkrankung die Symptome, so der 65-Jährige weiter.

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt ebenso wie die Inzidenz in Hessen. Während am Dienstag (02.03.2021) noch eine Inzidenz von 64,7 beim Robert Koch-Institut (RKI) errechnet wurde, liegt dieser Wert am Mittwoch (03.03.2021) bei 65,5. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen lag gegenüber dem Vortag bei 831. Dennoch stellt sich offenbar bei vielen Menschen eine Corona-Müdigkeit ein*, gemischt mit Nachlässigkeit beim Masken tragen. (Marcel Richters, Tobias Möllers mit dpa) *fnp.de und wetterauer-zeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

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