News-Ticker: Corona in Waldeck-Frankenberg

Corona in Waldeck: Bäcker und Metzgereien fürchten um Existenz

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Wegen der Corona-Pandemie sind in Waldeck-Frankenberg auch die heimischen Bäcker und Metzgereien bedroht.

Aufgrund der Corona-Krise in Waldeck-Frankenberg sehen sich heimische Bäcker und Metzgereien einem drohenden Existenzende gegenüber.

  • Corona-Patient spricht über Symptome und Quarantäne.
  • Lieferdienste können sich in der Coronakrise in Liste eintragen lassen.
  • Heimische Krankenhäuser erhöhen Zahl der Intensiv-Behandlungsplätze für Corona-Patienten.

Update vom Mittwoch, 01.04.2020, 17.26 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie haben viele Metzgereien und Bäckern in Waldeck-Frankenberg* mit Verlusten zu kämpfen. Dabei ist vor allem das fehlende Catering ein Problem.

„Wie alle anderen Betriebe versuchen wir daher auch, unseren Beitrag zu leisten, damit sich die Kunden in unseren Läden sicher fühlen“, sagt Vöhlerin Vanessa Schneider. „Wir achten immer auf die nötigen Sicherheitsabstände und halten die im Zuge der Corona-Krise noch einmal deutlich verstärkten Hygienemaßnahmen ein. Unsere Kunden wissen zudem, dass sie aktuell nur zu zweit oder dritt in den Laden dürfen.“

Corona in Waldeck-Frankenberg:

Update vom Mittwoch, 01.04.2020, 15.12 Uhr: Wegen der Corona-Krise entscheidet sich ein Automobil-Zulieferer aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg* für Kurzarbeit: Mitarbeiter bei Hasenclever in Battenberg sind betroffen.

Das Eisenwerk Hasenclever ist ein wichtiger Zulieferbetrieb der Automobilindustrie. Produziert werden in Battenberg unter anderem hochtemperaturfeste Turbolader aus Stahlguss. „Derzeit fahren wir auf Sicht und sind im engen Austausch mit unseren Kunden“, sagte Carsten Kloes.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Regeln für Edersee verschärft

Update vom Mittwoch, 01.04.2020, 12.04 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie gelten verschärfte Regeln am Edersee (Hessen). Am Wochenende waren dort wieder große Menschentrauben zu sehen.

Das sonnige Wetter lockte am Samstag (28.03.2020) wieder zahlreiche Besucher an den Edersee in Nordhessen. Passanten berichteten von Menschentrauben an den Imbissen – von Sicherheitsabstand keine Spur. Darauf hat die Gemeinde Edertal jetzt reagiert. „Es findet dort ab sofort kein Verkauf mehr statt“, betont Gier.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Sport wegen Coronavirus abgesagt

Update vom Mittwoch, 01.04.2020, 08.19 Uhr: Die Corona-Krise hat gravierende Folgen für den Sport im Kreis Waldeck-Frankenberg. Nun ist auch der Beachvolleyball in der Region Waldeck-Frankenberg von den Auswirkungen des Coronavirus* betroffen. Der TSV Frankenberg hat jetzt nicht nur den 22. Beach-Cup, sondern alle weiteren Turniere abgesagt. 

Das betrifft neben dem 22. Sparkassen-Beach- Cup“ auch die Jugendturniere, die hessischen Meisterschaften der U 18 sowie die Schulwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“. Der TSV wird bei einer Entspannung der Situation im Juni nach öffentlichen Vorgaben und geltenden Richtlinien die Lage neu beurteilen und entscheiden.

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 21.16 Uhr: Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration vermeldet, gibt es im KreisWaldeck-Frankenberg mittlerweile 61 laborbestätigte Corona-Infektionen.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Über 2000 Betriebe melden Kurzarbeit an

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 19.40 Uhr: Auch der nordhessische Arbeitsmarkt wird heftig von der Corona-Krise getroffen. Im Agenturbezirk Korbach* geht die Arbeitsagentur derzeit von etwa 2150 Anzeigen auf Kurzarbeit aus. „Die heimischen Unternehmen nutzen dieses Instrument sehr intensiv“, sagt Uwe Kemper, Leiter der Agentur für Arbeit Korbach, über die vereinfachte Möglichkeit, Kurzarbeitergeld zu beantragen. „Die Anfragen zum Thema sind schlagartig in die Höhe geschnellt. Wir hatten innerhalb von zehn Tagen 1100 Beratungen dazu.“

Mitten in der Finanzkrise, im März 2009, seien es etwa ein Zehntel so viele gewesen. Zum Bezirk gehört neben Waldeck-Frankenberg auch der Schwalm-Eder-Kreis.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Live-Konzert am Edersee trotz Kontaktverbot

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 16.49 Uhr: Trotz Corona und den geltenden Abstandsregelungen gab es am Edersee in Waldeck-Frankenberg ein Live-Konzert. Doch Musiker Peter Stumpe hielt sich an die Vorgaben. Viele Zuschauer verfolgten das stimmungsvolle Live-Konzert, das Stumpe auf seinem Grundstück gab - mit entsprechendem Abstand von der angrenzenden Wiese und Straße aus sowie von den Balkonen ihrer Häuser.

„Es ist wichtig, in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen zu setzen“, so der Musiker und bat die Zuschauer wegen des Coronavirus den nötigen Abstand zum Nachbarn einzuhalten.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Aufnahmeeinrichtungen werden reaktiviert

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 15.36 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie im Kreis Waldeck-Frankenberg rüstet sich die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber* in Mengeringhausen. Grund dafür ist, dass das Sozialministerium die Reaktivierung von zwei Standorten beschlossen hat.

Sollten Asylbewerber nach Mengeringhausen im Kreis Waldeck-Frankenberg verlegt werden, dann nur solche Personen, die negativ auf Covid-19 getestet worden seien. Es sei keine Quarantäne-Einrichtung auf dem Hagen geplant.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Buchhändler entwickeln neue Ideen

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 13.50 Uhr: Die Buchhändler in Frankenberg im Landkreis Waldeck-Frankenberg gehen mit der Corona-Krise* besonders kreativ um, damit ihre Kunden auch weiterhin reichlich Lesestoff erhalten.

Die Buchläden sind zu. Doch auch in Frankenberg arbeiten die Buchhändler hinter verschlossenen Ladentüren weiter und entwickeln neue Ideen, damit der Weg vom Buch zum Kunden nicht abreißt, und wenn er mit Rucksack und Fahrrad zurückgelegt werden muss.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Täglich zwischen 15 und 25 Kinder in Betreuung 

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 11.54 Uhr: Im Zweckverband Evangelischer Kindertagesstätten sollen für den Monat April aufgrund der Corona-Pandemie in Kreis Waldeck-Frankenberg keine Beiträge* erhoben werden. Darauf haben sich der Zweckverband und die Kommunen Bad Arolsen, Volkmarsen und Twistetal geeinigt.  Die Freistellung der Beiträge gilt auch für Eltern, die aufgrund der Coronakrise die Notbetreuung für ihre Kinder nutzen. Allerdings lässt sich die Abbuchung der Elternbeiträge in dieser Woche aus technischen Gründen nicht mehr stoppen.

Das Geld wird den Familien in Waldeck-Frankenberg aber so bald wie möglich zurück erstattet. In Zeiten von Corona wurden von den 15 Kitas des Zweckverbandes in sieben Not-Einrichtungen pro Tag insgesamt zwischen 15 und 25 Kinder betreut.

Coronavirus in Waldeck-Frankenberg: Frankenbergerin sitzt in Australien fest

Update vom Montag, 30.03.2020, 19.11 Uhr: Derzeit sitzt die Beachvolleyballerin Sarah Schneider aus Waldeck-Frankenberg aufgrund der Corona-Krise* in Australien fest.

Für die 24-Jährige stellt sich nun die Frage, ob sie nach Deutschland zurückkehren oder weiter auf dem fünften Kontinent bleiben sollte. Das Coronavirus ist zwar auch in Australien aufgetreten, „aber man bekommt hier nur wenig von der Krise mit“, so Schneider.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Krise trifft Friseursalons schwer

Update vom Montag, 30.03.2020, 16.02 Uhr: Seit vergangenem Montag darf wegen Corona auch in Friseursalons* nicht mehr gearbeitet werden. Was das bedeutet, erklärt Clarissa Grün, Inhaberin des Salons „Gold Cut“ in Korbach.

Vor allem die finanziellen Folgen der Coronakrise sind für die Inhaber von Friseursalons noch nicht absehbar. Einen Monat komme man in jedem Fall über die Runden, sagt Clarissa Grün, Inhaberin des Salons "Gold Cut" in Korbach. „Aber zwei oder drei?“

Corona in Waldeck-Frankenberg: Tourismus-Branche vom Coronavirus betroffen

Update vom Montag, 30.03.2020, 12.18 Uhr: Von Corona ist auch die Tourismus-Branche in Waldeck-Frankenberg* betroffen. Der Start in die Camping-Saison fällt wegen der Virus-Pandemie flach.

Ob das Gastgewerbe nach dem 19. April wieder Fahrt aufnehmen darf, bezweifelt sie: „Was bringt es, wenn wir dann wieder öffnen und Gäste aus ganz Deutschland kommen, die sich die sanitären Anlagen teilen?“ Solch ein Virus brauche vermutlich länger, um komplett zu verschwinden.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Restaurantleiter in Behandlung

Update vom Samstag, 28.03.2020, 17.46 Uhr: Daniel Franke gehört zu den derzeit amtlich bekannten Corona-Patienten in Waldeck-Frankenberg*. Der Betriebsleiter eines Bergrestaurants in einem Skigebiet in der Schweiz bemerkte auf dem Weg zu einer Beerdigung in seiner Heimat die ersten Symptome und ließ sich kurz nach Ankunft in Bad Arolsen auf das Coronavirus testen. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: HNA listet Lieferdienste auf

Zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Dienstleister mussten aufgrund der Coronakrise schließen und bieten daher einen Lieferdienst an. Die HNA möchte eine Liste mit gewerblichen Angeboten aus dem Frankenberger Land* erstellen.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Klinik rüstet sich - Tagespflegen geschlossen 

Update vom Freitag, 27.03.2020, 17.55 Uhr: Die Coronakrise hat längst den Landkreis Waldeck-Frankenberg* erreicht. Nun rüstet sich die Klinik in Bad Arolsen auf die Ausbreitung des Coronavirus. 

Das Krankenhaus Bad Arolsen trifft Maßnahmen zur Versorgung möglicher COVID-19 Patienten. Eine eigens errichtet Ambulanz vor dem Gebäude nimmt Patienten mit grippeähnlichen Symptomen auf und stellt eine Erstdiagnose.

Update vom Freitag, 27.03.2020, 15.51 Uhr: Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind die Tagespflegen wegen der Coronakrise* geschlossen. Viele Mitarbeiter sind von den Schließung betroffen. Menschen fürchten sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Update vom Freitag, 27.03.2020, 12.29 Uhr: Der NVV verändert zum Wochenende erneut das Nahverkehrsangebot in Nordhessen - Grund dafür ist das Coronavirus. Auch die Verbindungen in Waldeck-Frankenberg* sind von den Veränderungen betroffen.

Der NVV rechne aufgrund der Entwicklung mit weiteren Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr. Daher empfiehlt der NVV seinen Fahrgästen in Zeiten von Corona, die gewünschten Fahrten vorher immer in der NVV-Auskunft zu überprüfen.

Update vom Donnerstag, 26.03.2020, 15.31 Uhr: Nach Angaben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, sind es im Kreis Waldeck-Frankenberg nun schon 42 laborbestätigte Fälle.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Straßenreinigung und Müllabfuhr laufen weiter

Update vom Donnerstag, 26.03.2020, 13.36 Uhr: Die Bad Wildunger Bauhof-Mitarbeiter gehen in Waldeck-Frankenberg auch in Corona-Zeiten* fast wie bisher ihrer normalen Arbeit nach. Straßenreinigung und Müllabfuhr laufen fast wie bisher weiter.

Es gibt Aufgaben, die dürfen nicht vernachlässigt werden, sonst würde noch größerer Schaden für die Bürgerinnen und Bürger entstehen. Und Manches, was einfach getan werden muss, damit eine Stadt nicht aus Fugen gerät, lässt sich auch nicht im Homeoffice erledigen, sagt Bernhard Weller von der Stadtverwaltung.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Zahnarzt im Interview

Update vom Donnerstag, 26.03.2020, 08.18 Uhr: Von der Coronakrise sind laut Interviewpartner Dr. Volker Ladda aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg* gerade Zahnärzte besonders betroffen.

Sie behandeln Patienten dicht über deren Mund und Nase: Zahnärzte sind in der Corona-Krise einer besonderen Infektionsgefahr ausgesetzt. Im Interview mit unserer Zeitung berichtet der Willinger Zahnarzt Dr. Volker Ladda von seinem derzeit nicht ganz einfachen Berufsalltag in der Praxis.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Mehr Anrufe bei Telefonseelsorge

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 18 Uhr: Die Menschen sollen aufgrund der aktuellen Corona-Krise ihre Freizeit derzeit möglichst Zuhause verbringen. Vor allem für viele Ältere bedeutet das: Einsamkeit und keine Gesprächspartner.

Durch die Angst vor Corona steigt die Zahl der Anrufe bei der Telefonseelsorge Nordhessen* deutlich. Inzwischen gibt es auch mehr Beratungen per Chat und Mail, die vor allem Jüngere nutzen. 

Auch die personelle Situation bei der Telefonseelsorge Nordhessen habe sich verschärft. Zwar gebe es viele Angebote, allerdings ist die Ausbildung der ehrenamtlichen Telefonseelsorger umfangreich und dauert bis zu einem Jahr. Derzeit wird über einen Schnelleinstieg mittels einer Kurzschulung nachgedacht.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Jeden Dienstag Balkon-Singen

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 17 Uhr: Das Kirchspiel Viermünden hat sich an am bundesweiten Aufruf der Evangelischen Kirche beteiligt, durch gemeinsames Singen ein Zeichen der Solidarität in der Corona-Krise zu setzen. Von Balkonen, aus Fenstern oder aus dem Garten stimmten Alt und Jung am Dienstagabend gegen 19 Uhr zum Auftakt das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ an. 

Den Text sowie ein Liedblatt mit weiteren Stücken hatte Martina Döring im Vorfeld per Mail und über soziale Netzwerke im Kirchspiel verteilt. Auch die Bewohner von Ederbringhausen sowie Ober- und Niederorke beteiligten sich an der Aktion. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Gunhild Armand sang vom Balkon aus mit.

„Ich habe schon viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagte Pfarrer Andreas Reichwein. Einige Teilnehmer hätten ihm auch Videos geschickt. „Das Balkon-Singen soll jetzt jeden Dienstag um 19 Uhr stattfinden“.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Bauprojekte laufen wie bisher

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 15.15 Uhr: Trotz der Corona-Pandemie laufen die Großbaustellen in Waldeck-Frankenberg weiter*. Wie bisher wird in der Uferstraße in Frankenberg und an den B-252-Umgehungen in Dorfitter und südlich von Ernsthausen gebaut.

Auch wenn die Arbeiten uneingeschränkt weiter laufen, gibt es Auflagen für die Bauarbeiter. Sie müssen getrennt zur Arbeit fahren und dürfen nicht mehr gemeinsam im Frühstücksraum sitzen. 

Baubesprechungen erfolgen per Telefon oder E-Mail. Die Situation könne sich allerdings auf den Einzugstermin und die Kosten auswirken. 

Die Sanierung der Berufsschulen in Korbach ist das größte Bauprojekt des Landkreises. Hier gebe es bisher keine Einschränkungen. Lediglich die Arbeiten seien anders getakt worden.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Betrugsmasche aufgedeckt

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 13 Uhr: Ganoven sind auch in Corona-Zeiten aktiv und versuchen die Krise auszunutzen. Diese Erfahrung machte jetzt ein Mann aus Waldeck-Frankenberg*, dem fast ein großer Schaden entstanden wäre.

Die Polizei gibt in diesem Fall unter anderem folgenden Tipps: Geldinstitute werden solche Telefonate niemals durchführen oder Sie am Telefon nach persönlichen Daten fragen oder auffordern sie ins Internet einzugeben. Lassen Sie sich nicht durch die angezeigte Telefonnummer täuschen. Geldinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder Telefon an.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Willinger Bikefestival wegen Corona verlegt

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 10.24 Uhr: Dass der Termin Mitte Mai bei der aktuellen Lage in SachenCorona nicht zu halten ist, war klar. Auf das Radspektakel in Waldeck-Frankenberg* müssen die Fans aber nicht verzichten.

Massenhaft Mountainbiker: Zehntausende Radsportler zieht das Bike-Festival an, hier der Marathon-Start 2017.

„Wir verfolgen die täglichen Entwicklungen in Sachen Corona natürlich sehr aufmerksam und stehen in ständigem Austausch mit unseren Partnern in Willingen und der gesamten Mountainbike-Branche“, sagt Monika Weber, Eventchefin beim Delius Klasing Verlag, der das Event organisiert. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Kein Todesfall im Landkreis

Update von Mittwoch, 25.03.2020, 06.19 Uhr: Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind 34 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das ist auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes nachzulesen (Stand: 24.03.2020, 18 Uhr). Am Sonntagabend, 22. März, hatte das Institut 29 bestätigte Fälle für den Landkreis gemeldet.

Einen Todesfall, der auf das Coronavirus zurückzuführen ist, gibt es laut dieser Statistik demnach noch nicht in Waldeck-Frankenberg. „Es werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen eine labor-diagnostische Bestätigung unabhängig vom klinischen Bild vorliegt“, teilt das Robert-Koch-Institut auf der Internetseite mit. Und wie berichtet, werden dort auch nur die Zahlen veröffentlicht, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise nach den erfolgten Tests bereits in das offizielle Meldesystem eingegeben wurden.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Kliniken in Vorbereitung

Update von Dienstag, 24.03.2020, 13.44 Uhr: Die Krankenhäuser in Waldeck-Frankenberg bereiten sich weiter auf Corona-Patienten* vor. Unter anderem werden die Intensiv-Behandlungsplätze in den heimischen Akut-Krankenhäusern drastisch aufgestockt. Im Stadtkrankenhaus Korbach gibt es bisher noch keinen Corona-positiv getesteten Patienten.

„Im gesamten Landkreis ist uns kein beatmeter COVD-19-Patient bekannt“, sagte Klinik-Sprecherin Tanja Jostes. Als weitere vorbereitende Maßnahme werden aktuell Anästhesiepflegepersonal und Ärzte aller Fachrichtungen in der Versorgung von intensivpflichtigen Patienten geschult. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Willingen gleicht einer Geisterstadt

Update vom Dienstag, 24.03.2020, 11.17 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch Hessens Tourismus-Hochburg Willingen. In diesem Teil von Waldeck-Frankenberg sind einen Tag nach der Verschärfung der Corona-Regeln* die Straßen leer gefegt. Auch in Politik und Wirtschaft herrscht Ungewissheit. „Es sind enorme Schäden in der Wirtschaft zu erwarten und das gleiche im öffentlichen Bereich“, sagt Rathaus-Chef Thomas Trachte. Doch die Pandemie trifft nicht nur Willingen: Die Kommunen seien nicht in der Lage, der Situation etwas entgegenzusetzen – hier könne nur ein koordiniertes Vorgehen mit Bund und Ländern helfen.

Im Willinger Kurgarten ist am Montag kaum ein Mensch zu finden

Corona in Waldeck-Frankenberg: Kein zweites Testzentrum geplant

Update vom Montag, 23.03.2020, 15.40 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) kündigt auf ihrer Homepage an, weitere Testzentren auf das Coronavirus in Hessen in Betrieb zu nehmen. Sie sollen zu den bereits arbeitenden zehn Testzentren hinzukommen. In Waldeck-Frankenberg ist nach aktuellem Stand kein zweites Corona-Testzentrum vorgesehen, teilte die KVH auf Anfrage mit.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Einschränkungen in Korbach

Update vom Montag, 23.03.2020, 11.33 Uhr: Einschränkungen in der Corona-Krise in Waldeck-Frankenberg* – wie wird in Korbach damit umgegangen? Die WLZ* hat ihren Volontär Silas Klöcker auf eine Recherche in die Stadt geschickt.

„Wir sind uns der Situation bewusst und gehen kein unnötiges Risiko ein“, erzählt Frau Waal. Sie ist mit ihrer Familie draußen unterwegs. Dass das nicht immer leicht ist, erlebt sie vor allem im Berufsalltag. Sie berichtet: „Ich arbeite als Kassiererin. Die vergangene Woche war ganz schön stressig für mich.“

Am Korbacher Bahnhof in Waldeck-Frankenberg fahren noch die Züge: Viele Menschen nutzen das Angebot in der Corona-Zeit jedoch nicht. Aus diesem Grund verringert der NVV sein Angebot noch weiter.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Krankenhäuser am Rande des Bankrotts

Update vom Sonntag, 22.03.2020, 20.21 Uhr: Die Akut- und Reha-Kliniken im Kreis Waldeck-Frankenberg sehen sich wegen der Corona-Pandemie* finanziell am Abgrund. Durch die vergrößerten Kapazitäten durch die Corona-Krise könnten in einem Monat die Gelder für die Gehälter fehlen. 

Update vom Sonntag, 22.03.2020,18.03 Uhr: Die Zulassungsstellen in Waldeck-Frankenberg werden trotz des Coronavirus* ab Montag (23.03.2020) Personengruppen wieder geöffnet. 

Update vom Sonntag, 22.03.2020, 06.47 Uhr: Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch (18.03.2020) wegen des Coronavirus an die Bevölkerung appelliert, schließen sich Prominente aus Waldeck-Frankenberg* nun an. Bleibt zu Hause! - Das ist ihre Botschaft. Sie soll helfen, die Ausbreitung von Corona-Infektionen einzudämmen.

Erster bestätigter Corona-Fall im Kreiskrankenhaus Frankenberg

Update vom Samstag, 21.03.2020, 06.32 Uhr: Im Kreiskrankenhaus Frankenberg hat es nun den ersten bestätigten Coronavirus-Fall* gegeben. Bereits zuvor soll es mehrere Verdachtsfälle gegeben haben, die sich allerdings als „Fehlalarm“ herausstellten, wie Sprecherin Jutta Muth bekannt gab.

Das Krankenhaus sei auf die Aufnahme von Corona-Patienten vorbereitet; sie erfolgt über den separaten Eingang „Alte Pforte“. „Die Mitarbeiter sind zu flexiblen Arbeitsmodellen bereit“, erläuterte die Sprecherin weiter.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Continental in Korbach stellt Produktion ein

Update vom Freitag, 20.03.2020, 19.40 Uhr: Das Continental-Werk in Korbach stellt die Produktion wegen der Ausbreitung des Coronavirus bis Ende der Osterferien ein. Fast alle 3600 Mitarbeiter werden in Kurzarbeit geschickt.

Ab Montag wird die Produktion schrittweise heruntergefahren. Am Mittwoch (25.03.2020) wird diese schließlich ganz gestoppt. Es gibt eine Ausnahmen: In der Abteilung, die Schläuche für die Wasserindustrie und das Tankstellennetz produziert, wird auf Notbetrieb umgestellt.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Mehrere Fälle in Battenberg und Allendorf

Update vom Freitag, 20.03.2020, 18.13 Uhr: Wie der Landkreis am Freitagnachmittag mitgeteilt hat, sind in der Kernstadt von Battenberg, in der Kerngemeinde Allendorf-Eder sowie in Battenfeld und Haine verstärkt Erkrankungs- und Quarantänefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufgetreten. 

Der Landkreis appelliert daher dringend an die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Diese Informationen wurden am Freitag auch noch in den betroffenen Orten per Lautsprecherdurchsage verbreitet. 

Es handele sich nicht um eine formell verhängte Ausgangssperre, sondern um die Aufforderung an die Bürger zu freiwilliger Selbsteinschränkung, so der Landkreis. Wie berichtet, hatte sich eine private Gruppe aus Battenfeld beim Skiurlaub in Ischgl offenbar mit demCoronavirus infiziert.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Kirchenmesse wird im Livestream gezeigt

Update vom Freitag, 20.03.2020, 17.11 Uhr: Die Sonntagsmesse der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Bad Arolsen wird wegen der Coronakrise in einem Livestream übertragen. So soll die Ansteckungsgefahr minimiert werden.

Die Messe aus Bad Arolsen wird wegen Corona* am Sonntag (22.03.2020) ab 10.30 Uhr auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde übertragen. Die Pfarrkirche bleibt aber weiterhin für das private Gebet geöffnet.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Tausende Besucher am Edersee - Zahl der Infizierten steigt

Update vom Freitag, 20.03.2020, 16.43 Uhr: In Waldeck-Frankenberg gibt es nach der offiziellen Meldung, die am Freitag (20.03.2020) um 15.15 Uhr durch das hessische Sozialministerium verschickt wurde, 25 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Da sind vier mehr als am Vortag. 

In ganz Hessen gibt es demnach 962 Infizierte. Und das Ministerium berichtet von zwei Todesfällen durch das Virus – je einem in der Stadt Wiesbaden und im Landkreis Offenbach. Da das Ministerium nur die Zahlen veröffentlicht, die von den Gesundheitsämtern bereits in das Meldesystem eingegeben wurden, kann die tatsächliche Zahl der Infizierten höher sein.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Warnung vor Betrügern

Update vom Freitag, 20.03.2020, 14.21 Uhr: Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese warnt die Bevölkerung vor Personen, die derzeit in Vollschutzanzügen in Waldeck-Frankenberg unterwegs seien, sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgäben und Einlass in Privatwohnungen verlangten. 

„Bei diesen Personen handelt es sich um Betrüger. Es sind keine Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Waldeck-Frankenberg unterwegs“, betont Frese. Diesen Personen sollte auf keinen Fall Einlass in die Wohnungen gewährt und es sollte umgehend die Polizei informiert werden. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Tausende Besucher am Edersee - Bürgermeister appelliert

Update von Freitag, 20.03.2020, 13.45 Uhr:Edertals Bürgermeister Klaus Gier appelliert eindringlich, wegen der Corona-Krise auf Ausflugsfahrten zum Edersee* zu verzichten. Am vergangenen Wochenende seien tausende Besucher dort gewesen – das wolle man aber vermeiden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

„Leider mussten wir immer wieder beobachten, dass die Sicherheitsabstände im öffentlichen Raum und in gastronomischen Betrieben nicht eingehalten wurden. Darum sehen wir uns unter Umständen dazu gezwungen, den kompletten Bereich des Sperrmauervorplatzes mit dem Aquapark und die Talsperre für die Öffentlichkeit zu sperren“, kündigt Bürgermeister Gier an.

Der Wildtierpark am Edersee sei wegen der Ausbreitung des Virus bereits von der Nationalparkverwaltung geschlossen worden.

Coronavirus: Ehepaar steckt in Spanien fest

Update von Freitag, 20.03.2020, 08.13 Uhr: In Spanien steckt ein Ehepaar aus Bad Wildungen (Kreis Waldeck-Frankenberg) wegen dem Coronavirus* fest. Sie warten auf ihren Rückflug nach Deutschland. Karl-Peter und Selma de Sousa Scheu erleben derzeit hautnah die Corona-Ausnahmesituation in Spanien: „All das hat sich nur innerhalb weniger Tage so entwickelt. Bis Sonntagnacht gab es keinerlei Einschränkungen“, berichtet der Rentner.

Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 21.45 Uhr: Frankenberg gleicht derzeit einer Geisterstadt. Wegen des Coronavirus* kommt das öffentliche Leben fast vollständig zum Erliegen, berichtet hna.de*. Besonders der Bahnhof wirkt trostlos, aber auch die Innenstadt ist deutlich leerer. Im Einkaufszentrum haben die meisten Geschäfte vorübergehend geschlossen.

Coronavirus: 21 erkrankte in Waldeck-Frankenberg

Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 20.15 Uhr: Laut der offiziellen täglichen Mitteilung des Hessischen Sozialministeriums sind (Stand Donnerstag 17.15 Uhr) in Waldeck-Frankenberg 21 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landkreis waren es allerdings am Mittwoch in Waldeck-Frankenberg bereits 27 Infizierte. 

Die unterschiedlichen Zahlen erklärt das Ministerium damit, dass es selbst nur die Zahlen veröffentliche, die von den Gesundheitsämtern der Kreise bereits über den gesetzlich festgelegten Meldeweg in das Meldesystem eingetragen wurden. Die Kreise selbst veröffentlichen aber zum Teil auch die Fälle, die dort noch nicht erfasst wurden. Der Landkreis hat am Donnerstag außerdem berichtet, dass sich in Waldeck-Frankenberg derzeit etwa 270 Personen als begründete Verdachtsfälle in „häuslicher Absonderung“ befänden, also in Quarantäne.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Friedrich Merz infiziert

Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 17.00 Uhr: Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß hat sein Zusammentreffen mit dem Coronavirus infiziertenCDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz gut überstanden. "Der Test fiel negativ aus", teilte Heß am Donnerstag mit - das heißt, der Bürgermeister ist nicht mit dem Coronavirus infiziert. Vorher hatte Heß schon darüber informiert, dass er sich nach Bekanntwerden, dass Merz infiziert sei, zu Wochenbeginn sofort auf das Coronavirus habe testen lassen.

Wie berichtet, trat Merz am Mittwoch, 11. März, vor mehr als 700 Besuchern in der Ederberglandhalle auf. Dabei hatte Heß dem christdemokratischen Besucher einen Bildband „Europeade 2019 Frankenberg“ überreicht. Trotz der guten Nachricht will Heß bis zum Mittwoch, 25. März, weiterhin in heimischer Isolation bleiben. „Ich arbeite bis dahin weiter von meinem Homeoffice aus, digital und per Telefon“, teilte der Bürgermeister mit.

Corona in Waldeck-Frankenberg: Neue Einschränkungen beschlossen

Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 16.00 Uhr: Um eine weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Landkreis am Donnerstag ein Verbot von Veranstaltungen in Waldeck-Frankenberg „ab einer tatsächlichen oder zu erwartenden Teilnehmerzahl von 20 Personen“ erlassen. Die Anordnung tritt am 20. März in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April. Laut der Stadt Frankenberg gilt das auch für Trauerfeiern. Bisher galt ein Veranstaltungsverbot in Hessen erst ab 100 Personen.(mjx)

Corona-Epedemie: Bäckereien bleiben geöffnet

Außerdem hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg eine Verordnung des Landes präzisiert. Demnach sollen nun unter anderem auch Eisdielen, Reisebüros mit Kundenverkehr (telefonischer Kontakt bleibt möglich) und Campingplätze schließen. Weiter geöffnet bleiben dürfen zum Beispiel Gärtnereien, Hofläden und Bäckereien (aber nicht als Café). Pizzerien dürfen nach 18 Uhr noch ausliefern.

Erstmeldung vom Donnerstag, 19.03.2020, 13.00 Uhr:  Das Coronavirus macht auch vor Waldeck-Frankenberg nicht Halt. In dem Landkreis gibt es zurzeit 18 bestätigte Corona-Infizierungen (Stand Mittwoch, 18.03.2020). Schulen und Kitas sind wie in ganz Deutschland bis zu den Osterferien geschlossen. Viele Lehrer hatten ihre Schüler auf die nahende Schließung wegen der Corona-Krise vorbereitet. 

„Wir haben erwartet, dass die Schulen schließen müssen und schon letzte Woche Aufgaben vorbereitet, die die Schüler alleine bewältigen können“, sagte Dirk Osthöver, Schulleiter an der Marker-Breite-Schule in Korbach. Vorwiegend werden dabei die Hauptfächer Deutsch und Mathematik berücksichtigt. Das hätten die Lehrer mit weiteren Grundschulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg abgesprochen.

Am Donnerstag (19.03.2020) haben trotz des Coronavirus die Abiturprüfungen in Hessen* begonnen - auch an der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen. Die Schüler sollten auf ausreichend Abstand achten. Die Prüflinge nahmen an desinfizierten Tischen Platz.

Vor bestätigter Corona-Infektion: Friedrich Merz gastierte beim CDU-Emfang

Die Lehrer stehen nun in Kontakt mit den Eltern und Elternbeiräten. Das Ziel: Die Schüler bis zu den Osterferien mit Unterrichtsstoff zu versorgen. „Ich bin zuversichtlich“, so Dirk Osthöver. Wenn Schüler drei Wochen lang nicht regulär unterrichtet werden, könnten sie vieles sicherlich später nachholen.

Friedrich Merz ist am 17. März positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nur wenige Tage zuvor war der Kandidat auf den CDU-Vorsitz beim Frühlingsempfang der Frankenberger Christdemokraten aufgetreten. 700 Gäste hatten den Ex-Unionsfraktionschef in der Ederberglandhalle begrüßt - einige per Handschlag. Deswegen befinden sich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Müller und der Fraktionsvorsitzende Jannik Schwebel-Schmitt nach dem Merz-Besuch mittlerweile in Quarantäne.*

Gaststätten in Waldeck-Frankenberg kämpfen mit der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg auf nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens aus. Auch vor der regionalen Gastronomie macht das Coronavirus nicht Halt. Viele Gastronomen in Frankenberg kämpfen mit der Krise - auch Frank Krones: 

„Wir haben aktuell etwa 50 Prozent weniger Gäste, nahezu jede Reservierung bis zum Mai mussten wir stornieren“, sagt der Inhaber vom Gasthaus Vöhl in Frankenberg. Laufkundschaft schaue fast gar nicht mehr vorbei. Meistens kämen jeden Tag nur noch Stammgäste zum Mittagessen.

Coronavirus trifft die Wirtschaft in Waldeck-Frankenberg hart

Seit Anfang der Woche müssen Restaurants und Gaststätten wegen des Coronavirus strenge Auflagen einhalten. Die Lokale dürfen nur noch bis 18 Uhr geöffnet sein. Das Abendgeschäft fällt also weg. Die Gäste müssen an den Tischen einen Abstand von mindestens zwei Metern einhalten.

Viele Läden trifft es noch härter: Bekleidungsgeschäfte, Buchläden, Telekommunikationsläden und viele weitere Händler haben wegen der Ansteckungsgefahr seit Mittwoch (18.03.2020) geschlossen. Die Fußgängerzone verwaist allmählich, Kunden stehen vor geschlossenen Türen. Bei vielen Geschäftsleuten herrscht Unsicherheit. Sie wissen nicht, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf sie hat. 

Landkreis Waldeck-Frankenberg: Stadtbücherei setzt während Corona-Krise positives Zeichen

„Die Situation ist sehr hart“, sagt Jürgen Tent, Vorsitzender der Korbacher Hanse. Viele Betriebe hätten für ihre MitarbeiterKurzarbeitergeld beantragt. So könnten Verdienstausfälle zumindest zum Teil während der Corona-Krise ausgeglichen werden. Andere Beschäftigte würden Überstunden abbauen. „Aber wir wissen ja nicht, wie lange die Vorgaben zur Schließung dauern werden“, sagt Tent.

Viele Menschen, Institutionen und Betrieben wollen in Zeiten der Corona-Pandemie auch positive Zeichen setzen - wie die Stadtbücherei in Bad Wildungen. Zwar ist die Einrichtung geschlossen. Doch vor der Tür steht ein mit Büchern bestückter Rollwagen. Leseratten können sich hier bedienen - und zwar kostenlos. 

Video: Friedrich Merz mit Coronavirus infiziert

Von Helena Gries, Jan Wendt, Jörg Paulus, Jennifer Greve, Nail Akkoyun und Martina Biedenbach

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