Darmstadt 98 in Kiel: „Ein Dreier wäre möglich gewesen“

Kiels Lewis Holtby (l) und Darmstadts Matthias Bader
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Kiels Lewis Holtby (l) und Darmstadts Matthias Bader kämpfen um den Ball.

Nach dem 6:1 in Sandhausen und dem 3:0 gegen Werder Bremen muss sich Darmstadt 98 im hohen Norden mit einem Remis begnügen. Das Offensiv-Duo Tietz/Pfeiffer sorgt für den einzigen Treffer.

Kiel - Große Erklärungen nach dem Remis zwischen Holstein Kiel und dem SV Darmstadt 98 blieben den beiden Trainern erspart. Nach kurzen Statements bei der Pressekonferenz verabschiedeten sich Marcel Rapp und Torsten Lieberknecht unverhofft früh voneinander: Da die Technik streikte, so konnte das Duo keine Fragen der zugeschalteten Medienvertreter verstehen. Mit dem 1:1 (1:1) am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga konnte Lieberknecht jedenfalls „einigermaßen leben“.

Ein bisschen ärgerte sich der 48-Jährige aber doch: „Ein Dreier wäre möglich gewesen.“ In der zweiten Halbzeit hatten die Lilien die besseren Chancen, wie auch der neue Kiel-Coach Rapp einräumte. Die Darmstädter verpassten jedenfalls den Sprung in die Aufstiegszone und sind nun Tabellensiebter. Für die Kieler war das dritte sieglose Spiel in Serie zu wenig, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Rapp, der Nachfolger von Ole Werner und frühere Hoffenheimer Nachwuchscoach, hatte sich bei seiner Premiere für die KSV Holstein eine Woche zuvor in Ingolstadt schon mit einem Remis begnügen müssen.

Alexander Mühling brachte die Hausherren vor 7009 Zuschauern per Handelfmeter (37. Minute) in Führung. Für die Darmstädter traf Luca Pfeiffer (41.) auf Vorarbeit von Phillip Tietz. Beide Stürmer haben nun acht Saisontreffer stehen. „Für den neutralen Zuschauer war es ein geiles Spiel mit vielen Torchancen, in denen es immer hin und her ging. Unsere Reaktion nach dem 1:0 für Holstein war sehr gut“, bilanzierte Pfeiffer.

Damit beläuft sich die Auswärtsbilanz des SVD aber bei eher mageren fünf Punkten aus sechs Spielen. „Für uns ist es auch ein Prozess, den wir mitnehmen: In Heidenheim und Rostock haben wir nach dem Ausgleich jeweils zum Ende noch ein Gegentor geschluckt“, sagte Lieberknecht. dpa

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