Geduldsprobe für Reisende

Mitten in der Urlaubszeit: Einschränkungen durch Lokführerstreik trifft Hessen

Reisende stehen am frühen Morgen im Frankfurter Hauptbahnhof vor einem Gleis zu Beginn eines bundesweitern 48-stündigen Streiks im Personenverkehr der Bahn und in der Bahn-Infrastruktur.
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Der bundesweite Streik im Personenverkehr der Bahn hat begonnen.

Reisende und Pendler müssen am Mittwoch und Donnerstag mehr Zeit beim Bahnfahren einplanen. Durch den Lokführerstreik gibt es massive Einschränkungen - auch in Hessen.

Frankfurt/Fulda - Geduldsprobe für viele Pendler: Der Streik der Lokführer hat in Hessen* am Mittwoch zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. „Pendler müssen sich auf massive Wartezeiten einstellen“, sagte eine Bahn-Sprecherin. Der Ersatzfahrplan sei angelaufen, aber der Zugverkehr sei sehr, sehr stark beeinträchtigt. Im Regionalverkehr solle es stündliche bis zweistündliche Angebote geben. Durch den Streik würden aber nirgends Züge auf den Strecken stehen. Auf den Anzeigetafeln am Frankfurter Hauptbahnhof waren zahlreiche Züge gecancelt, dennoch herrschte am Morgen durchaus Betrieb bei Reisenden.
Welche Einschränkungen es in Fulda gibt, erfahren Sie auf fuldaerzeitung.de*.

Die Bahn bat Fahrgäste, nicht zwingend notwendige Reisen zu verschieben. Wegen des Coronavirus* rief sie auch zu Rücksichtnahme in den Zügen auf. Der Ausstand trifft die Fahrgäste mitten in der reisestarken Urlaubszeit: In 11 der 16 Bundesländer sind Schulferien, unter anderem auch in Hessen. Betroffen sind auch grenzüberschreitende Verbindungen und der Nachreiseverkehr. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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