Enorme Gebäudeschäden nach Geldautomatensprengungen

Gesprengter Geldautomat
+
Ein gesprengter Geldautomat.

Nach zwei Geldautomatensprengungen mit hohen Sachschäden in Nord- und Mittelhessen sind die Täter weiter flüchtig. Alleine in Vellmar (Landkreis Kassel) dürfte sich der Sachschaden an dem von der Sprengung betroffenen Gebäude auf rund 500.000 Euro belaufen, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Zunächst war von rund 300.000 Euro die Rede gewesen.

Vellmar/Hungen - Auch sei Bargeld bei der Tat in der Nacht zum Donnerstag erbeutet worden, zur Summe machte die Sprecherin keine Angaben. Ein Statiker habe das Gebäude nach der Explosion untersucht, es sei mittlerweile wieder freigegeben, so dass eine darin befindliche Arztpraxis wieder öffnen konnte. Die Bankfiliale sei aber weiterhin geschlossen, und die Ermittlungen dauerten an.

Auch in Hungen bei Gießen sollen zwei Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag einen Geldautomaten gesprengt haben, ein Dritter soll im Fluchtwagen zurückgeblieben sein. Hier summierten sich die Schäden am Gebäude auf mehrere Hunderttausend Euro, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Täter waren anschließend mit dem Auto in Richtung der Bundesstraße 457 geflüchtet, von ihnen fehlt weiter jede Spur. Sie hatten ebenfalls eine unklare Menge an Bargeld erbeutet. Die Ermittlungen laufen weiter. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.