Betrunken

Spuckender Mann pöbelt Passanten an: Polizeihund muss eingreifen

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Passanten melden der Polizei in Erlensee Mann, der um sich spuckt und Menschen anpöbelt. Als er sich nicht beruhigt, muss ein Polizeihund eingreifen.

Passanten melden der Polizei in Erlensee Mann, der um sich spuckt und Menschen anpöbelt . Als er sich nicht beruhigt, muss ein Polizeihund eingreifen.

  • Ein Betrunkener spuckt und pöbelt Passanten in Erlensee an
  • Eine Polizeistreife versucht ihn zu bändigen
  • Der Mann in Erlensee versucht zu fliehen

Erlensee - Einige Menschen dürften das sonnige Wetter am Sonntag (22.03.2020) für einen Spaziergang genutzt haben. Für einige Passanten in Erlensee im Main-Kinzig-Kreis wurde das aber eher zu einer feucht-fröhlichen Angelegenheit: Sie wurden beim Spazierengehen im Bereich des Rad- und Fußweges „Am Landwehrbach“ von einem spuckenden Mann angepöbelt, wie die Polizei berichtet.

Erlensee: Mann stellt sich Radfahrern in den Weg

Demnach meldeten sich am Sonntagnachmittag gegen 14.40 Uhr mehrere Passanten bei der Polizei in Erlensee wegen eines offensichtlich betrunkenen Mannes, der pöbele, spucke und sich Fahrradfahrern in den Weg stelle.

Als eine Streife der Polizei am Landwehrbach in Erlensee eintraf, habe sich der Mann aggressiv verhalten und auch in Richtung der Beamten gespuckt. Um den 41-Jährigen zu bändigen, holten die Beamten ihren Polizeihund hinzu. Der trug zwar einen Beißkorb, aber scheinbar reichte das aus, um bei dem Betrunkenen Eindruck zu schinden. 

Erlensee: Beamte überwältigen Spucker mit Polizeihund

Die Polizisten konnten den 41-Jährigen schließlich fesseln und auf eine Parkbank setzen. Doch als sie sich daraufhin mit anwesenden Zeugen unterhalten wollten, witterte der Mann aus Erlensee seine Chance: Er versuchte, davonzulaufen. Die Flucht nahm aber ein schnelles Ende, denn der Mann fiel hin und zog sich dabei eine Schramme im Gesicht zu. Eine Versorgung vom Rettungsdienst habe er abgelehnt. Schließlich brachte die Polizei den Mann aus Erlensee nach Hause zu seiner Familie.

Kriminalität in Hessen geht generell zurück

Insgesamt ist die Kriminalität in Hessen rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut, wie aus der Kriminalstatistik der hessischen Polizei hervorgeht. Mit rund 373.000 Straftaten wurden knapp 1 Prozent weniger gezählt als im Vorjahr 2017. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2008, waren noch mehr als 407.000 Straftaten registriert worden. Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, ist im Jahr 2018 so gering wie seit 40 Jahren nicht mehr, heißt es vom Innenministerium.

ial

In Erlensee ist eine junge Frau bei einem Überfall im Gesicht verletzt worden. Nun sucht die Polizei Zeugen.

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