Impfung im Altenheim

Hat sich die Präsidentin des DRK Fulda beim Impfen vorgedrängelt? - 69-Jährige widerspricht Vorwürfen

Nach hr-Recherchen hat sich die Präsidentin des DRK-Fulda vorzeitig impfen lassen.
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Nach hr-Recherchen hat sich die Präsidentin des DRK-Fulda vorzeitig impfen lassen.

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die Präsidentin des DRK Fulda, hat sich laut hr-Recherchen in einem Altenheim impfen lassen, obwohl sie nicht zu der entsprechenden Priorisierungsgruppe gehört. Dem widerspricht die Präsidentin in einer Stellungnahme.

Fulda - Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Fulda, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, hat sich nach Recherchen des Hessischen Rundfunk (hr) vorzeitig gegen das Coronavirus impfen* lassen. Sie gehört laut hr keiner Gruppe an, die bislang beim Impfen an der Reihe ist. „Die 69-jährige Präsidentin und die wesentlich jüngere Assistentin der DRK-Geschäftsstelle wurden Ende Januar in einem Altenheim des Kreisverbandes von einem mobilen Team geimpft“, will der hr herausgefunden haben.

In einer Stellungnahme erklärt das DRK Fulda, dass die Präsidentin ehrenamtlich in den Pflegeeinrichtungen tätig gewesen sei. Die Ausübung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit habe sie auch in den vergangenen Wochen „mit hohem persönlichem Engagement trotz ihrer Zugehörigkeit zur Risikogruppe“ fortgesetzt. „Durch ihre Tätigkeit als Betreuungskraft gehört sie gemäß der vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegebenen ,Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2‘ zu dem Personenkreis der höchsten Priorität und hat deshalb ein Impfangebot erhalten“, so das DRK Fulda. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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