Zoff zwischen Dehoga und Politik

Corona-Lockdown: Werden Gastronomie und Hotellerie in Fulda ausreichend unterstützt?

Holzstühle stehen vor einem geschlossenen Café im Corona-Lockdown.
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Der Dehoga-Kreisverband liefert sich einen heftigen Schlagabtausch mit der Politik. Es geht um die Frage, ob die Gastronomie und Hotellerie ausreichend unterstützt werden. 

Der Dehoga-Kreisverband Fulda liefert sich einen heftigen Schlagabtausch mit den CDU-Politikern. Es geht um die Frage, ob die hiesige Gastronomie und Hotellerie ausreichend unterstützt werden. 

Kreis Fulda - Der Streit zwischen der Dehoga und der Politik* basierte auf einer Aussage von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er erteilte schon jetzt dem Thema Osterurlaub eine Absage - und zieht damit den Zorn aus der Gaststätten- und Hotelbranche auf sich, auch aus Fulda*. „Wie vom Blitz getroffen und entsetzt nehmen wir die indiskutablen Äußerungen rund um den Osterreiseverkehr wahr“, äußerte der Dehoga Kreisverband Fulda. Das Unverständnis für viele der getroffenen Entscheidungen in der Corona-Pandemie sei groß. „Wir vermissen unsere Abgeordneten aus Bund und Land! Seit Monaten herrscht nahezu Funkstille. Keine Hilfe. Keine Vorschläge. Keine Unterstützung. Kein Dialog. Keine Lösungen. Kein Interesse?“

Die Antwort aus der Politik folgte prompt. Markus Meysner, Thomas Hering und Michael Brand fordern in Anbetracht dieser „Falschmeldungen“ eine Entschuldigung. „Mit Kritik kann man gut umgehen, mit Falschmeldung nicht. Es ist falsch, dass es Funkstille von Abgeordneten gegenüber der Dehoga gab, im Gegenteil“, so die drei CDU-Abgeordneten. Auf die Ausführungen folgte wiederum schnell die Reaktion der Dehoga. In einer Mitteilung erklärt der Verband, er hätte sich einen Dialog gewünscht. Doch stattdessen müsse man sich „in der schwersten Krise des Gastgewerbes“ dem Vorwurf der Falschmeldung aussetzen. Dies weise man von sich. *fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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